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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
LELF: Larven des Goldafters schädigen Bäume
Um wiederholten Kahlfraß zu vermeiden und Bäume zu schützen, sollten die Überwinterungsgespinste bis spätestens Anfang April aus den Kronen herausgeschnitten werden. Das Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) bietet an, zu weiteren Gegenmaßnahmen zu beraten.
Viele der Bäume des Straßenbegleitgrüns in Brandenburg sind Stiel- oder Roteichen und haben sehr unter den Trocken- und Hitzephasen der letzten Jahre gelitten. Zusammen mit einem verstärkten Fraß durch die Larven von Goldafter und Schwammspinner verlieren sie zunehmend ihre Vitalität, und große Kronenteile bis zum ganzen Baum können absterben (Komplexkrankheit „Eichensterben“). Auch im nächsten Frühjahr ist wieder mit deutlichen Fraßschäden im öffentlichen Grün und Straßenbegleitgrün in Brandenburg zu rechnen.
Die Larven des Goldafters haben ein breites Wirtsspektrum von rund vierzig Gehölzarten, darunter die wichtigsten Straßen- und Obstbaumarten wie Eiche, Ulme, Weißdorn, Linde und Apfel. Sie überwintern als drei bis fünf Millimeter lange Junglarven in weißen, tütenartigen Gespinsten an den Triebspitzen, meist im oberen, äußeren Kronenbereich. Die Raupenhaare der Larven des Goldafters können Allergien auslösen. Dadurch sind Kronenpflegemaßnahmen und der Umgang mit dem Grünschnitt ab Mai bis Ende September in stark besiedelten Beständen hinsichtlich des Arbeitsschutzes für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Baumpflege- und Garten- und Landschaftsbau-Betrieben eine Herausforderung.
Ab Mitte März bis April zur Zeit des Laubaustriebs beginnen die Larven mit dem Fraß an den neu austreibenden Blättchen. Ein Überwinterungsgespinst von rund 8 Zentimeter Höhe und drei bis vier Zentimeter Durchmesser kann rund 100 Junglarven enthalten. Deshalb ist es ratsam, die Gespinste über die Wintermonate aus den Bäumen zu entfernen. Beratung bietet dafür – sowohl für Kommunen als auch Privatpersonen – das Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung. (LELF)

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