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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Leipzig: Neues Forschungsgewächshaus eingeweiht
Auf dem Gelände des Botanischen Gartens Leipzig an der Linnéstraße/Ecke Johannisalle ist ein neues Forschungsgewächshaus entstanden. Es ist ein Pilotvorhaben für innovative Lösungen zur Energieeinsparung. Am 11. Juni wurde dafür der Schlüssel offiziell von Vertretern der Sächsischen Staatsregierung übergeben. Nutzer ist das von den Universitäten Leipzig, Jena und Halle gemeinsam betriebene Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv).
Dirk Diedrichs, Amtschef im Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen: „Die Frage, wie wir unseren Planeten so bewirtschaften können, dass wir seine biologische Vielfalt erhalten, geht uns alle an. Das neue Gewächshaus bietet den an diesen Fragestellungen arbeitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern beste Bedingungen für ihre Forschung. Damit werden neben der wissenschaftlichen Exzellenz zugleich auch wichtige bauliche Voraussetzungen geschaffen, damit sich das iDiv Konsortium um eine dritte und letzte Förderperiode bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft für die Jahre 2020 bis 2024 erfolgreich bewerben kann.“
Dr. Eva-Maria Stange, Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst: „Wie selten zuvor beschäftigen Themen wie Artenschutz, Klimawandel, Energiewende und Umweltschutz die Öffentlichkeit. Eine zentrale Frage in diesem Zusammenhang: „Wie kann es gelingen, das zunehmende Artensterben einzudämmen?“ wird am Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung seit 2012 interdisziplinär bearbeitet. Die Fragestellungen des Instituts sind akut drängende und ich freue mich sehr, dass die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem neuen Forschungsgewächshaus die erforderliche Spitzentechnologie zur Beantwortung dieser Fragen erhalten werden. Dieses High-Tech-Laborgebäude bietet maximale Flexibilität und damit vielfältigste Möglichkeiten für zukünftige Forschungsprojekte.“
Prof. Dr. Beate Schücking, Rektorin der Universität Leipzig: „Mit dem neuen Gewächshaus erweitern wir nicht nur die Forschungskapazitäten des Botanischen Gartens der Universität Leipzig beträchtlich, wir freuen uns auch, weiteren Raum für gemeinsame Arbeiten im mitteldeutschen Unibund Halle-Jena-Leipzig anbieten zu können.“
Prof. Dr. Christian Wirth, Geschäftsführender Direktor des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig: „Dass Artenvielfalt die Leistungsfähigkeit von Ökosystemen erhöht, muss man im Freiland nachweisen. Will man aber die Zusammenhänge dahinter verstehen, braucht man kontrollierte Experimente. Unser hochmodernes Gewächshaus hilft uns, das „Biodiversitäts-Geheimnis“ funktionierender Ökosysteme zu entschlüsseln.“ (iDiv)

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