- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Lebensmittel: Bio aus dem Supermarkt?
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Lebensmittel: Bio aus dem Supermarkt?
Immer mehr Menschen möchten sich bewusst ernähren und drücken ihre Lebenseinstellung im Kauf von Bio-Lebensmitteln aus. Daher nehmen ökologische Erzeugnisse einen immer größeren Anteil des täglichen Einkaufs ein. Inzwischen versuchen rund 30% der Deutschen, sich überwiegend mit Bio-Produkten zu ernähren. Im Jahr 2008 waren es noch 25%, erklärt das Unternehmen Dialego. Von 2008 bis 2017 hatten die Marktforscher, zuletzt im September 2017, je rund 1.000 Deutsche im Alter von 18 bis 69 Jahren zum Thema Bio befragt. Wenn man sich allerdings den Anteil der Bio-Produkte am gesamten Lebensmittelmarkt ansieht, spiegelt dieser mit etwa 5% auch die Diskrepanz wider zwischen Selbstauskünften und dem tatsächlichen Einkaufsverhalten. Indes steigen die Umsätze der ökologisch erzeugten Lebensmittel seit Jahren stetig.
Bio-Produkte werden laut Umfrage in erster Linie im Supermarkt (80%) und im Discounter (61 %) eingekauft. Jeder dritte Bio-Käufer geht in den Bio-Supermarkt (33%) oder auf den Wochenmarkt (30%). 23% kaufen direkt beim Erzeuger ein. Das ergeben in etwa auch die „harten“ Fakten. Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e. V. gibt die Zahlen nach Einkaufsstätten wie folgt an: Naturkostfachgeschäfte (einschließlich Hofläden) 30%, der Lebensmitteleinzelhandel mit 58% und „Sonstige“ (Bäckereien, Metzgereien, Wochenmärkte, Abokisten etc.) mit 12% Umsatzanteil.
Die Gründe für den Einkauf von ökologischen Erzeugnissen sind vielseitig. Viele Konsumenten sind der Überzeugung, dass Bio gesünder ist (47%) und besser schmeckt (33%). Bei einem Drittel der Befragten entspricht Bio der Lebenseinstellung. Dieser Trend ist vor allem bei Frauen (37 versus 31%) und jüngeren Menschen unter 29 Jahren zu beobachten (41%). Rund 14% der Befragten greifen vor allem zu Bio, weil sie ihre Kinder gesund ernähren möchten. Interessanterweise achten nur 12% bei Bio-Lebensmitteln auf Marken. Für die meisten Befragten ist es auch unwichtig, mit welchem Bio-Logo das Produkt gekennzeichnet ist. (Quelle: www.bzfe.de)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.