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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Le Jardin Extraordinaire: Gewinnt European Green Cities Award 2021
Mit dem Park "Le Jardin Extraordinaire" wurde in der französischen Stadt Nantes der neue Sieger des European Green Cities Award ausgezeichnet. Dieser wird vom Europäischen Baumschulverband European Nurserystock Association (ENA) im Rahmen des EU-Projekts "Mehr grüne Städte für Europa" verliehen.
Ein ehemaliger Steinbruch wurde in einen exotischen Garten verwandelt und mit einer Promenade mit sieben Aussichtspunkten eine Verbindung zu Nantes' belebtem Chantenay Viertel hergestellt. Die Jury hob hervor, dass das Projekt eindrucksvoll zeige, wie eine solche Landschaftstransformation die ökonomische und kulturelle Anziehungskraft der Stadt Nantes steigern könne und für die Menschen der Stadt einen neuen, attraktiven Treffpunkt schaffe. Gewürdigt wurde die enge Zusammenarbeit von Landschaftsplanung, Design und Baumschulen im Projekt. Die bedachte Pflanzenauswahl sorge für eine gut integrierte Biodiversität und ein Wasserfall verbinde die bestehende Landschaft auf innovative Weise mit dem neuen Park, so die Jury.
„Le Jardin Extraordinaire“ trat in diesem Jahr gegen zwölf nominierte Projekte aus Polen, Bulgarien, Schweden, Portugal, Italien, Irland, Ungarn, Griechenland, Dänemark, Belgien, den Niederlanden und den Kö-Bogen II aus Deutschland an. Jedes beteiligte Land konnte für den Award ein nationales Projekt auswählen, das mit seiner Innen- oder Außenbegrünung einen echten Mehrwert für Mensch und Umwelt schafft und idealerweise „Nachahmerwirkung“ hat.
Die eingereichten Projekte der Teilnehmerländer wurden anschließend von einer internationalen Jury bewertet, die sich aus delegierten Expert:innen aus allen Ländern des EU-Programms "Mehr grüne Städte für Europa" zusammensetzte.
Deutscher Beitrag mit nationalem Green Cities Award ausgezeichnet: Der Kö-Bogen II in Düsseldorf Der Geschäfts- und Bürokomplex Kö-Bogen II in Düsseldorf war wegen seiner grünen Häuserfassaden, die neue Standards setzten, nominiert worden. Die dafür eingesetzten etwa acht Kilometer Hainbuchen-Hecken bilden ein beeindruckendes Bild. Für sie wurden 30.000 Hainbuchen-Pflanzen in drei Jahren in der Baumschule Bruns in Bad Zwischenahn kultiviert. Da sich der Kö-Bogen II gegen weitere Projekte für die Nominierung als deutscher Beitrag durchsetzen konnte, wird er mit einem nationalen Green Cities Award ausgezeichnet.
Mitglieder des Europaparlaments als Botschafter des Green Cities Projekts
Die Preisverleihung fand im Rahmen der hybrid durchgeführten European Green Cities Conference statt. Bei dieser konnten Landschaftsplaner und andere Gestalter der grünen Zukunft Europas verschiedene Vorträge zum Thema grüne Stadtentwicklung hören. In Ihren Grußworten betonten die Mitglieder des Europäischen Parlaments Norbert Lins, Vorsitzender des Ausschusses für Landwirtschaft und Ländliche Entwicklung, und César Luena, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, die wichtige Rolle, die grünere europäische Städte als bedeutende Bausteine der EU-Biodiversitätsstrategie spielen.
„Zu lange wurden Stadt und ländlicher Raum als Gegensätze verstanden. Aber wenn wir es schaffen, mehr Landschaft in die Stadt zu bringen und mehr städtische Elemente im ländlichen Raum umzusetzen, dann können wir uns den großen Herausforderungen unserer Zeit stellen.“, sagte Norbert Lins während der Konferenz. (BdB)

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