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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
LAVES: Hohe Auszeichnung für LAVES Labor
Das Lebensmittel- und Veterinärinstitut Oldenburg (LVI) des LAVES wurde mit dem Arne-Andersson-Award ausgezeichnet. Das LAVES-Institut erhält diesen europäischen Preis - benannt nach dem schwedischen Pestizidwissenschaftler Arne Andersson - für herausragende Leistungen in der Pestizidanalytik in europäischen Vergleichsuntersuchungen. Mehr als 100 Labore aus ganz Europa haben daran teilgenommen.
Alle Laboratorien, die Proben für die amtliche Kontrolle von Pflanzenschutzmittelrückständen analysieren, unterziehen sich der gemeinschaftlichen Eignungsprüfung für Pestizidrückstände. Diese Eignungsprüfungen werden von den zuständigen europäischen Referenzlaboratorien (EURLs) ausgerichtet. Das LVI Oldenburg wurde vom Europäische Referenzlabor für Einzelmethoden (SRM, englisch: single residue methods) für herausragende Leistungen ausgezeichnet. Bei der Einzelmethodenanalytik geht es darum, verschiedene Pestizidwirkstoffe, die nur durch unterschiedliche Analysenmethoden bestimmt werden können, zu identifizieren und mengenmäßig zu bestimmen. Das Pestizidrückstandslabor des LVI Oldenburg unter Leitung von Dr. Iris Suckrau erreichte in den europäischen Vergleichsuntersuchungen der Jahre 2020 und 2021 in dieser Kategorie das beste Ergebnis unter mehr als 100 international teilnehmenden Laboren.
„Im direkten Vergleich mit den europäischen Laboren im Pestizidbereich konnte mein Team zeigen, dass es den stetig steigenden analytischen Anforderungen jederzeit gerecht wird. Durch das persönliche Engagement, die hohe fachliche Kompetenz und die hervorragende Aus- und Weiterbildung aller Teammitglieder ist dieser Erfolg möglich geworden“, sagt Dr. Iris Suckrau. Mit dieser hohen Auszeichnung sei die Arbeit des Instituts gewürdigt worden. Dies betont auch LAVES-Präsident Prof. Dr. Eberhard Haunhorst. „Ich gratuliere den Kolleginnen und Kollegen vom LVI Oldenburg ganz herzlich zu dieser herausragenden Leistung. Wir alle sind sehr stolz auf diese Auszeichnung, denn sie ist eine tolle Bestätigung für die hohe qualitative Arbeit in unseren Laboren“, so Prof. Haunhorst.
So laufen die europäischen Vergleichsuntersuchungen ab: Alle teilnehmenden Labore erhalten gleichartige Lebensmittel mit einer unbekannten Anzahl an Pestiziden. Im Jahr 2020 wurde Reis untersucht, im Jahr 2021 handelte es sich um Sesam. Die darin enthaltenen Pestizide - beispielsweise Glyphosat oder Ethylenoxid - müssen von den teilnehmenden Laboren aus ganz Europa identifiziert, mengenmäßig erfasst und zurückgemeldet werden. Für die Bewertung der Labore durch das EURL ist entscheidend, dass die ermittelten Ergebnisse möglichst nah am Sollwert liegen. Im Bereich der Einzelmethodenanalytik konnte das LVI Oldenburg in den vergangenen beiden Jahren europaweit die besten Ergebnisse erzielen.
Den Arne-Andersson-Award gibt es seit 2013. Er wird nur alle zwei Jahre und in insgesamt vier verschiedenen Kategorien vergeben. Bei der diesjährigen Auszeichnung ist das LVI Oldenburg der einzige Preisträger aus Deutschland. (LAVES)

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