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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
LAVES: Grünkohl auf Pflanzenschutzmittelrückstände untersucht
Mit Grünkohl durch den Winter: Gerade jetzt, in den Frostmonaten, schmeckt der deftige Kohl am besten. Daher hat das Lebensmittel- und Veterinärinstitut Oldenburg des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) frischen Grünkohl auf Pflanzenschutzmittelrückstände untersucht. Positives Ergebnis: Keine der 26 Proben musste aufgrund von Höchstgehaltsüberschreitungen beanstandet werden. Sogar zehn Proben enthielten keine nachweisbaren Pflanzenschutzmittelrückstände. Insgesamt sind zehn verschiedene Wirkstoffe nachgewiesen worden. Acht Proben enthielten Mehrfachrückstände, aber nur in drei Proben wurden mehr als vier Wirkstoffe gefunden. Insgesamt testeten die Experten 26 frische Proben von Grünkohl aus Deutschland - davon 21 aus Niedersachsen.
Neben der Überprüfung der Einhaltung von Höchstgehalten wird bei deutschen Proben zusätzlich geprüft, ob nachgewiesene Rückstände aus einer zugelassenen bzw. genehmigten Anwendung stammen. Zwei Grünkohlproben enthielten Wirkstoffe, die in Deutschland für die Grünkohlkultur nicht zugelassen sind. Das zuständige Pflanzenschutzamt wurde gebeten, den Sachverhalt zu prüfen. Im Vergleich zu den Ergebnissen des Jahres 2012 war der Grünkohl in 2013 weniger belastet. 2012 wurden insgesamt 17 Proben untersucht: In sechs Proben wurden Höchstgehaltsüberschreitungen festgestellt; acht Grünkohlproben wiesen Wirkstoffe aus einer unzulässigen Anwendung auf. Lediglich in zwei Proben wurden keine Rückstände nachgewiesen.
Die Anzahl der gefunden Wirkstoffe hat sich halbiert. Auch die Belastung des Grünkohls mit Mehrfachrückständen hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Wurden im vergangenen Jahr bis zu neun verschiedene Wirkstoffe in einer Probe nachgewiesen, so waren es nun lediglich maximal sechs Wirkstoffe. Frischer Grünkohl sollte Frost abbekommen haben, um seinen vollen Geschmack zu entwickeln und nicht bitter zu schmecken. Der Grund liegt zum einen darin, dass die Blattstruktur etwas lockerer und der Kohl damit bekömmlicher wird, zum anderen aber daran, dass durch den Frost ein Teil der Kohlenhydrate zu Zucker umgewandelt wird. Grünkohl ist reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Eine Portion deckt den Tagesbedarf an Vitamin C und enthält soviel Kalzium wie zwei Gläser Milch. (LAVES)

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