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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Landvolk: Lecker und gesund - Gemüse gehört dazu
Eingekauft haben die Verbraucherinnen und Verbraucher im vergangenen Jahr aber etwas weniger Gemüse als 2017, um 3% reduzierte sich das Gesamtvolumen. Verschiebungen gibt es auch bei der Auswahl der Gemüsesarten. So entscheiden sich die Verbraucher seltener für Gemüsearten, die noch gegart werden müssen. Das trifft beispielsweise auf Porree sowie die diversen Kohlarten zu. In der Gunst gewonnen haben dagegen die schnellen, gesunden Snacks. Dazu zählen nach Angaben der Agrarmarktbeobachter AMI in Bonn Mini-Möhren, Zwiebeln, Gurken, Salate und hier insbesondere sogenannte to-go-Salate.
Auf einer Freilandfläche von 122.000ha wurden 2018 in Deutschland 3,36 Mio. Tonnen Gemüse geerntet. Im Jahr zuvor betrug die Anbaufläche 124.000ha, die Erntemenge lag bei 3,77 Mio. Tonnen. Die Gemüseanbauer haben wie die Landwirte zwei Extremjahre hinter sich - erst zu nass, dann zu heiß und zu trocken. Sie sehnen sich nach einem „normalen“ Anbaujahr. Zwar haben höhere Preise die Ernteeinbußen teilweise kompensieren können, dahinter stand jedoch auch ein zusätzlicher, enormer Arbeits- und Investitionseinsatz. Die Erzeuger müssen sich auf weitere große Herausforderungen und bürokratische Hürden einstellen: Verpackungsverordnungen, Aufzeichnungspflichten bei Arbeitszeiten und Mindestlohn sowie die Düngeverordnung sind nur einige Handlungsbereiche, die den Arbeitsaufwand weiter erhöhen. Gemüse spielt auch auf dem Norddeutschen Gemüsebautag am 29. Januar ab 10 Uhr im Hotel Leonardo in Hamburg die Hauptrolle. Die Fachgruppe Gemüsebau Norddeutschland, ein Zusammenschluss der Gemüseanbauer in den norddeutschen Bundesländern, richtet die Veranstaltung aus.

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