Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Landvolk: Konstruktiver Dialog stärkt die Landwirtschaft

Intensiver Austausch beim Spitzengespräch mit dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Olaf Lies.

Mit dabei waren Ekkehard Bock-Wegener, Referent in der Staatskanzlei, Landvolk-Vizepräsident Frank Kohlenberg und Landvolk-Hauptgeschäftsführer Stefan Ortmann. (v.l.). Bild: Landvolk.

Regelmäßig tauscht sich Ministerpräsident Olaf Lies mit dem Präsidium des Landvolks Niedersachsen zur Lage der Landwirtschaft, sie betreffende aktuelle landes- und bundespolitische Themen und anstehende Weichenstellungen für die Land- und Ernährungswirtschaft aus. „Dieser intensive Dialog auf höchster Ebene zeigt den Stellenwert als Schlüsselbranche in Niedersachsen und gibt uns Gelegenheit, grundlegende Initiativen zur notwendigen Verbesserung des Investitionsklimas und zum Bürokratierückbau wirksam einzufordern“, bewertet Präsident Holger Hennies das Spitzengespräch vom vergangenen Freitag in der niedersächsischen Staatskanzlei in Hannover.

Gemeinsam mit Landvolk-Vizepräsident Frank Kohlenberg und Hauptgeschäftsführer Stefan Ortmann wurde der Fokus auf die Versorgungssicherheit gelegt und unter anderem die dringende Neuordnung eines bedarfsgerechten Düngerechts mit Verursacherprinzip, ein Sofortprogramm für die Sauenhaltung, das unzureichende Energiepaket des Bundes und die rechtzeitige Abstimmung zur Ausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik in Europa (GAP) angesprochen. Dazu sind zudem gemeinsame Gespräche mit den Bundesministern für Umwelt, Carsten Schneider, und Landwirtschaft, Alois Rainer, geplant.

Auf Landesebene standen am Freitag kurzfristig notwendige Maßnahmen zur Stärkung der Tierhaltung und des Ackerbaus in Niedersachsen auf der Agenda. Konkret waren das die Fortsetzung des Tierschutzplans, die Landesförderungsstrategie und staatliche Regulierungsversuche im Flächenmanagement sowie der hohe Umsetzungs- und Nachbesserungsdruck bei der Initiative des „Niedersächsischen Weges“ mit praktikablen Programmen für Gewässerrandstreifen, Wiesenvogelschutz oder dem Biotopverbund.

„Dieser Termin hat bestätigt, dass es gelungen ist, die Land- und Ernährungswirtschaft zur Chefsache in Niedersachsen zu machen und damit ihrer Bedeutung gerecht zu werden“, sagte Hennies. Damit das so bleibe, werde es noch viele turnusmäßige Gespräche auf höchster Ebene geben. (LPD)

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