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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Landvolk: Hennies begrüßt Özdemir in Brüssel
Beinahe täglich gibt es derzeit neue Meldungen aus Brüssel zur Ausrichtung der europäischen Agrarpolitik. Die Debatte um den Entwurf der EU-Kommission für eine „Richtlinie zum nachhaltigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln“ zieht sich hin und stößt im ländlichen Raum Niedersachsens auf Unverständnis. „Ich mache mir Sorgen um den Erhalt und den Erfolg des bisher einmaligen Naturschutzbündnisses ‚Niedersächsischer Weg‘“, erklärt Dr. Holger Hennies. Begleitet von Vertretern eines gemeinsamen Bündnisses aus Landjugend, Landfrauen, landwirtschaftlichen Dienstleistern sowie Anbau- und Grundeigentümerverbänden reist der Landvolkpräsident nach Brüssel, um dort die Lage mit Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir sowie mit EU-Abgeordneten und Mitarbeitern der EU-Kommission zu erörtern.
Der „Niedersächsische Weg“ wird mit einer möglichen Umsetzung der „Sustainable Use Regulation“ (SUR) stark beeinträchtigt. Die weitreichenden Pläne verunsichern Landwirtinnen und Landwirte. „Wir werden in Brüssel deutlich machen, dass ein Totalverbot von Pflanzenschutzmitteln in bestimmten Gebieten für die betroffenen Betriebe existenzgefährdend ist und dem gesamten ländlichen Raum schadet“, bekräftigt Hennies. Das Landvolk möchte mit dem Parlamentarischen Abend am 30. Mai in der Vertretung des Landes Niedersachsen in der Rue Montoyer eine Plattform bieten, um neue Lösungsmöglichkeiten für Natur-, Arten- und Klimaschutz zu diskutieren.
Prominenter Gast und Impulsgeber an dem Abend ist Minister Özdemir. Eingeladen sind zudem EU-Abgeordnete aus Niedersachsen, Mitglieder des EU-Ausschusses für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung sowie des EU-Ausschusses für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, darüber hinaus Landtagsabgeordnete aus dem Agrar- und Umweltausschuss aus Niedersachsen, Mitglieder von betroffenen Verbänden und Institutionen aus Niedersachsen sowie der Umweltverbände Nabu und BUND.
Bei einer Podiumsdiskussion wollen Susanne Gerstner, Landesvorsitzende des BUND Niedersachsen, Lars Ruschmeyer, Sprecher im Agrarausschuss der Niedersächsischen Landjugend, Europaabgeordneter Martin Häusling (Grüne), Dr. Stephan von Cramon-Taubadel, Professor für Agrarpolitik, und Dr. Holger Hennies offene Punkte in der europäischen Agrarpolitik und zu einzelnen Fachfragen erörtern. Das Schlusswort spricht die Präsidentin Niedersächsischen Landfrauenverbands Hannover, Elisabeth Brunkhorst. Am 31. Mai ist u.a. ein zweistündiges Gespräch mit der Direktorin der Generaldirektion für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Claire Bury, geplant. (LPD)

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