Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Landvolk: Grüne Woche gibt es 2021 nur zwei Tage online im Netz

Das hat es zuvor noch nie gegeben, und es wird hoffentlich einmalig in die Geschichte der seit 1926 stattfindenden Internationalen Grünen Woche (IGW) eingehen: erstmalig findet die Verbrauchermesse seit ihrem 95-jährigen Bestehen nur im Internet und komprimiert auf zwei Tage statt.

Erstmalig findet die IGW seit ihrem 95-jährigen Bestehen nur im Internet und komprimiert auf zwei Tage statt. Bild: Messe Berlin.

Am 20. und 21. Januar 2021 werden virtuell die Tore geöffnet – alles dreht sich bei der IGW Digital um die aktuellen Themen in der Land- und Ernährungswirtschaft und im Gartenbau. Auf der Seite www.gruenewoche.de steht ab sofort kostenlos ein umfangreiches Programm zur Verfügung, das sich sowohl an Fachpublikum als auch an privates Publikum wendet. Ob Dokumentation, Talkrunde oder Interview –auf vier Kanälen können die Zuschauer das Programm live verfolgen oder später als Video abrufen, teilt der Landvolk-Pressedienst mit. Ein Besuch der Seite lohnt sich schon jetzt.

Hochkarätig besetzte Gesprächsrunden stehen auch bei der digitalen IGW auf dem Programm. Tagesschau-Sprecherin Judith Rakers moderiert den Polit-Talk mit Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, Bauernpräsident Joachim Rukwied und weiteren, der am 21. Januar um 11 Uhr gezeigt wird. Unter dem Motto „Rooting for Tomorrow – IGW 2050“ diskutieren Teilnehmer Fragen zur Zukunft der Land- und Ernährungswirtschaft.

IGW-Insider schätzen das Global Forum for Food and Agriculture (GFFA), das vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) veranstaltet wird: Vom 18. bis 22. Januar sendet es bei der IGW Digital auf eigenem Kanal und Themen wie Klimawandel, Artenvielfalt und Resilienz landwirtschaftlicher Produktion betrachten. Das BMEL-Zukunftsforum Ländliche Entwicklung stellt die Leitfrage: „Alles digital oder doch wieder normal? Neue Formen von Arbeit und Teilhabe als Chance für die Ländlichen Räume“ und geht in acht Fachforen unterschiedlichen Fragestellungen von der Digitalisierung über den GAP-Strategieplan bis hin zu Integrierter Ländlicher Entwicklung nach. Die aktuellen Fragen aus der Landwirtschaft stehen im Fokus: Der Deutsche Bauernverband diskutiert Themen, wie die Auswirkungen der EU-Klimaziele auf die Landwirtschaft, Weidetierhaltung und Wolfsmanagement, Insektenschutz sowie die Corona-Pandemie auf Direktvermarkter.

Statt probierend durch die Länder-Hallen zu bummeln, können die IGW-Besucher virtuell durch deutsche Weinanbaugebiete reisen oder mehr über Spezialitäten aus Finnland, Lettland und Dänemark sowie den deutschen Bundesländern erfahren. Highlight ist hier die Koch- und Talkshow #ZukunftSchmeckt. Für Schüler gibt es in Zeiten des Homeschoolings das IGW-Schülerprogramm. Über 170 Übungen und Unterrichtsbausteine sind online verfügbar – vom Kartoffel-Quiz über den Kräutersteckbrief bis hin zum Pausenbrot-Baukasten. (LPD)

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