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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Landverbrauch mitverantwortlich für Hochwasser
Maßnahmen zur Eindämmung der übermäßigen Flächenversiegelung sind mehr als überfällig, erklärte der Deutsche Bauernverband (DBV) angesichts der aktuellen Überschwemmungen.Hamburg - Es werde wieder einmal deutlich, dass der Landverbrauch in Deutschland durch Zubetonierung und Überbauung von täglich 130 ha landwirtschaftlichen Nutzflächen wesentlich zu hoch sei. Wenn landwirtschaftliche Flächen für Siedlungs- und Verkehrsflächen versiegelt würden, ginge deren Rückhaltefähigkeit bei Regenfällen verloren, der Regen fließe ungebremst ab und führe flußabwärts zu Überschwemmungen. Den Ankündigungen müßten endlich Taten zur Reduzierung des täglichen Landverbrauchs folgen, erklärte der DBV. Daneben sei eine konsequente Klimaschutzpolitik notwendig. Für den Weltgipfel in Johannesburg habe die Bundesregierung zwar mit ihrer nationalen Nachhaltigkeitsstrategie ein ehrgeiziges Ziel zur Verringerung des Landverbrauchs formuliert, zur Erreichung des Ziels sei bisher jedoch nichts unternommen worden, stellt der DBV fest. Die Bundesregierung müsse Maßnahmen für ein konsequentes Flächenmanagement ergreifen, zu denen auch das Recycling von Flächen gehört. Hierzu sollten bereits versiegelte, aber ungenutzte Flächen entsiegelt und wieder verwertet werden. So würden nach Expertenschätzung in Deutschland rund 70.000 ha Industrieflächen brach liegen. Zudem könne auch die Bodenfruchtbarkeit leiden, da mit den Überschwemmungen größere Mengen an Schadstoffen auf die landwirtschaftlichen Nutzflächen gelangen könnten. Untragbar sei aus Sicht des DBV, dass die land- und forstwirtschaftlichen Grundeigentümer mit der Beseitigung des "Strandgutes" alleine gelassen würden. (BSL-Online)

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