Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Landschaftsgärtner: Gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland ist im Juli 2017 auf ein Rekordhoch gestiegen, so die Bundesanstalt für Arbeit.

Landschaftsgärtner - Gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Bild: GaLaBau.

Nach aktuellen Angaben der Bundesanstalt für Arbeit ist die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland im Juli dieses Jahres auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Als Grund nennt die Bundesagentur die stabile wirtschaftliche Lage. Auch was die Berufsausbildung angeht, gibt es quer durch die Branchen freie Ausbildungsplätze. Insbesondere im handwerklichen Bereich gibt es seit einigen Jahren mehr Ausbildungsplätze als Bewerberinnen und Bewerber. Das ist aus Sicht des Berufsnachwuchses eine tolle Situation, sie können sich Betriebe aussuchen. Aus Sicht der Unternehmen heißt es allerdings, mehr Engagement denn je ist gefragt, um Auszubildende zu überzeugen und für sich zu gewinnen.

Breites Spektrum - viele Möglichkeiten

Der Garten- und Landschaftsbau ist in der gärtnerischen Branche die mit Abstand stärkste der sieben Fachrichtungen. In Deutschland gibt es mehr als 16.700 Landschaftsbau-Fachbetriebe, in denen über 112.000 Menschen arbeiten, hinzu kommen noch rund 6.600 Auszubildende. Diese Zahlen erklären sich durch die sehr gute wirtschaftliche Situation und die hervorragenden Perspektiven für „Gärtner/in Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau“ - kurz Landschaftsgärtner. Wer seine Ausbildung mit Erfolg abgeschlossen hat, hat eine hohe Übernahmewahrscheinlichkeit und kann sich alternativ meist aus mehreren attraktiven Stellenangeboten das passende aussuchen. Ob in Privatgärten, Firmengärten oder im öffentlichen Grün von Städten und Gemeinden - Landschaftsgärtner sind gefragter denn je.

Gute Rahmenbedingungen - von Beginn an

Die Ausbildung zum Landschaftsgärtner ist als duale Ausbildung angelegt: Im Betrieb lernt der gesuchte Nachwuchs in der meist dreijährigen Ausbildungszeit unter Anleitung alle Arbeiten und Tätigkeiten des Berufs, in der Berufsschule die theoretischen Grundlagen. Durch überbetriebliche Lehrgänge werden zusätzliche Qualifikationen vermittelt oder vorhandene vertieft. Das Spektrum landschaftsgärtnerischer Arbeiten ist dabei enorm breit. Es reicht vom Vermessen über Baumaßnahmen (mit Beton- und Naturstein, Holz und Metall, sowie für den Teichbau) bis hin zu Pflanzungen. Es umfasst sowohl Maschinenarbeiten (mit Kleinbaggern) als auch feine handwerkliche Arbeit - wie dem Pflastern, dem Pflanzenschnitt und vielfältigen Pflegemaßnahmen des „lebendigen Baumaterials“ Pflanze. Der Beruf Landschaftsgärtner ist sehr abwechslungsreich und dementsprechend anspruchsvoll. Interesse an Natur und Umwelt, aber auch handwerkliches Geschick sind gefragt. Außerdem müssen Landschaftsgärtner im besten Sinne wetterfest sein. In den Gärten wird auch bei Regen oder hochsommerlichem Wetter gearbeitet. (Quelle: GaLaBau)

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