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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Landgard: Will sich im Berbersdorf ansiedeln
Schon im Jahr 2015 hatte Landgard angekündigt, sich im Gewerbegebiet Berbersdorf (Sachsen) ansiedeln zu wollen. Doch noch ist nach Außen hin nicht viel passiert - doch das Projekt ist noch im Fokus des marktführenden Vollsortimenters für Obst und Gemüse im Osten Deutschlands.
"Die Pläne sind nach wie vor aktuell, wir stehen nach einem anspruchsvollen und zeitaufwändigen Genehmigungsprozess aktuell kurz vor Baubeginn", heißt es von Landgard auf Nachfrage der GABOT-Redaktion. "Zusätzlich haben wir die ursprüngliche Planung noch einmal an die aktuell positive Geschäftsentwicklung von Landgard gerade in den neuen Bundesländern angepasst."
In Berbersdorf soll ein neues Logistikzentrum inklusive Verwaltung entstehen. Damit reagiert Landgard auf einen erhöhten Flächenbedarf in der Region, in der das Unternehmen mit Chemnitz und Dresden bereits zwei Standorte der Sparte Obst & Gemüse unterhält. Das Grundstück habe eine Größe von rund 7,5 Hektar; im ersten Bauabschnitt solle rund 10.000 qm Hallenfläche entstehen.
Der Neuhau in Berbersdorf soll nach den Plänen von Landgard die bestehenden Standorte in Chemnitz und Dresden weitgehend ersetzen. "Die Mitarbeiter, die zuvor an diesen beiden Standorten tätig waren, werden dann in Berbersdorf eingesetzt mit Ausnahme der Mitarbeiter der Cash & Carry Märkte, die an den Standorten erhalten bleiben", so Landgard in einer Stellungnahme. Zusätzlich sollten aber in Berbersdorf voraussichtlich in einem ersten Schritt zum Start rund 20 bis 25 neue Arbeitsplätze entstehen.
Über die Investitionssumme hüllt sich Landgard in Schweigen, lässt aber verlauten, dass diese im zweistelligen Millionenbereich liegen werden. Die Inbetriebnahme des neuen Standortes soll noch im Jahr 2017 erfolgen.

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