Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Landgard: Umsatz- und Ergebniszuwachs in 2021

Weiteres organisches Wachstum bei Landgard trotz negativer Auswirkungen der Corona-Pandemie und anderer Herausforderungen für die Grüne Branche. Erneut erweist sich der Bereich Blumen & Pflanzen als Treiber der Entwicklung.

Landgard mit deutlichem Umsatz- und Ergebniszuwachs im Corona-Jahr 2021. Bild: Landgard.

Landgard hat sich im Geschäftsjahr 2021 weiter positiv entwickelt und erneut ein deutliches organisches Umsatzwachstum von 246 Mio. Euro (+12%) gegenüber dem Vorjahr auf 2,3 Mrd. Euro erzielt. Auch weitere betriebswirtschaftliche Kennzahlen wie das Ergebnis vor Steuern (EBT), das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sowie der Rohertrag konnten im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Die genauen Zahlen zum Geschäftsjahr 2021 werden im Rahmen der Vertreterversammlung der Landgard eG im Juni 2022 präsentiert.

„Die positive Entwicklung ist für uns umso erfreulicher, weil die Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr 2021 einmal mehr herausfordernd waren. Neben Corona-bedingten Faktoren wie vorübergehenden Zugangsbeschränkungen bei wichtigen Kundengruppen und weiterhin hohen Kosten für die Umsetzung von umfassenden Hygienekonzepten sind hier auch ungünstige Witterungsverhältnisse in wichtigen Anbaumonaten, die Durchführung erforderlicher Restrukturierungsmaßnahmen und Mehrkosten in Bereichen wie Logistik zu nennen. Dass sich Landgard all diesen Faktoren zum Trotz auch 2021 weiter positiv entwickelt hat, zeugt von der Stärke und der Substanz der Erzeugergenossenschaft Landgard“, so Carsten Bönig, Vorstand der Landgard eG.

Getragen wird die positive Geschäftsentwicklung von beiden Geschäftsbereichen, wobei das Jahr 2021 für Blumen & Pflanzen besonders erfolgreich war. Trotz der vorübergehenden Zugangsbeschränkungen im Fachhandels- und Baumarktbereich aufgrund der Corona-Pandemie trat ein gewisser Gewöhnungseffekt ein und die Kund*innen entwickelten ein anhaltendes Interesse für Blumen und Pflanzen. Dies trug dazu bei, dass der Umsatz im Geschäftsfeld Blumen & Pflanzen 2021 gegenüber dem bereits guten Vorjahr um 14% weiter gesteigert werden konnte. Besonders erfreulich ist dabei, dass sämtliche Geschäftsfelder des Geschäftsbereiches Blumen & Pflanzen an diesem Umsatzwachstum beteiligt waren.

Auch der Geschäftsbereich Obst & Gemüse konnte sich mit einer Umsatzsteigerung von 2,1% positiv zum Vorjahr entwickeln. Die Entwicklung ist umso erfreulicher, da das Geschäftsjahr 2021, wie schon das Jahr zuvor, durch Regularien in Bezug auf Einreisebedingungen bei Erntehelfer*innen und zur Einhaltung der umfangreichen Hygiene-, Quarantäne- und Abstandsauflagen geprägt war. Zudem erwiesen sich die pandemiebedingt weiterhin außergewöhnliche Marktsituation, die teils extremen Witterungsbedingungen wie z. B. die Flutkatastrophe in den verschiedenen Anbaugebieten sowie der unverändert hohe Margendruck als zusätzliche Belastungen für die gesamte Branche.

Landgard erwartet auch für das Geschäftsjahr 2022 trotz der anspruchsvollen Rahmenbedingungen ein weiteres Umsatzwachstum. Eine besondere Herausforderung stellt die aktuell vorherrschende Marktstörung mit einhergehenden Lieferkettenstörungen, mangelnder Warenverfügbarkeit und enormen Preissteigerungen dar. Bei der Bewältigung der vorherrschenden Herausforderungen bedarf es auch Lösungen, die die heimische Produktion weiter unterstützen, damit sie auch in Zukunft in Hinblick auf die Preisgestaltung wettbewerbsfähig bleibt.

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.