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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Landgard Stiftung: Zeichnet Betriebswirte im Produktionsgartenbau aus
Nach einem arbeits- und auch sehr erkenntnisreichen Lehrgang konnten 16 aktive oder angehende Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter vor kurzem ihre Zertifikate zum Betriebswirt/in im Produktionsgartenbau entgegennehmen. Neben der täglichen Arbeit waren sie aus ganz Deutschland sechs Monate lang regelmäßig nach Straelen-Herongen gereist, um beim Zertifikatslehrgang der Landgard Stiftung umfangreiches theoretisches Wissen und wichtige neue Impulse und Ideen zur Umsetzung im eigenen Betrieb zu erhalten. Nun überreichten Willi Andree, Kuratoriumsvorsitzender der Landgard Stiftung, und Wolfgang Schubert, Personalleiter bei Landgard, nach erfolgreich bestandener Prüfung im Straelener Hof die Zertifikate an die glücklichen Absolventen.
Als Träger des Zertifikatslehrgangs „Betriebswirt im Produktionsgartenbau“ setzt sich die Landgard Stiftung bereits seit 2016 für die Förderung des Nachwuchses in der Grünen Branche ein. „Bei der Konzeption und Durchführung des Lehrgangs arbeiten wir dabei eng mit dem Landesverband Gartenbau Rheinland, der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen sowie dem Bildungszentrum Gartenbau in Essen zusammen“, erklärt Carsten Tovenrath, der den Zertifikatslehrgang als Verantwortlicher für Personalentwicklung bei Landgard begleitet. „So wollen wir besonders junge Erzeuger fördern, die als Führungskräfte im Gartenbau die Verantwortung für einen Betrieb übernehmen wollen oder bereits seit kurzer Zeit übernommen haben. Und das große Interesse unserer Mitglieder sowie das positive Feedback der Teilnehmer der ersten beiden Workshop-Durchgänge zeigen: Weiterbildung wird in der grünen Branche großgeschrieben.“
Der Lehrgang fand in 15 Modulen an elf Seminartagen zwischen Oktober 2017 und März 2018 in Straelen-Herongen und Umgebung statt. Themen wie Mitarbeiterführung, Finanzierung und Kostenrechnung standen dabei ebenso auf dem Plan wie Arbeitsrecht, Steuern oder Marketing, Change Management, Bilanzen, Betriebsübernahme sowie Kommunikation & Rhetorik. Voraussetzung für die Anmeldung war, dass die Teilnehmer mindestens zwei Jahre Berufserfahrung im Produktionsgartenbau mitbringen und idealerweise bereits als Betriebsleiter tätig waren oder sich auf die Betriebsübernahme eines Gartenbaubetriebes vorbereiten möchten. Darüber hinaus wurde ein Bachelor-, Master-, Meister- oder Agrarbetriebswirt-Abschluss im Produktionsgartenbau vorausgesetzt. Bis auf einen Eigenanteil von 195 Euro pro Person entstanden für die Teilnehmer keine Kosten, der Rest der Workshop-Gebühr wurde von der Landgard Stiftung getragen.
Derzeit entscheidet die Landgard Stiftung gemeinsam mit den Kooperationspartnern über eine Wiederholung des Lehrgangs ab Herbst 2018. (Quelle: Landgard)

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