Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Landgard Stiftung: Vergibt drei neue Stipendien

Um den Branchennachwuchs im Gartenbau nachhaltig zu unterstützen, hat die Landgard Stiftung zum Start des neuen Schuljahres an der Fachschule für Gartenbau in Essen drei neue Stipendien für Nachwuchskräfte vergeben.

Freuen sich gemeinsam auf eine erfolgreiche Weiterbildung der neuen Landgard Stipendiaten (v.l.): Nicole Hörnemann, Kevin Haenen, Maria Lohkamp, Felix Petrik, Wolfgang Schubert, Thomas Keuschen. Bild: Landgard.

Wolfgang Schubert, Personalleiter bei Landgard, Thomas Keuschen, Personalentwickler bei Landgard und Nicole Hörnemann, Schulleiterin der Fachschule, überreichten am 6. September 2021 die Stipendiatsurkunden an die angehende Meisterin Maria Lohkamp sowie die angehenden Agrarbetriebswirte Kevin Haenen und Felix Petrik. Im Rahmen eines Stipendiums können die Nachwuchskräfte ab sofort bei ihrer beruflichen Weiterbildung auf die Unterstützung der Stiftung bauen. Die angehende Gartenbau-Meisterin Maria Lohkamp erhält für die Dauer von zehn Monaten eine monatliche Förderung in Höhe von 400 Euro. Die angehenden Agrarbetriebswirte Kevin Haenen und Felix Petrik erhalten diese Förderung sogar 22 Monate lang.

Neben der finanziellen Unterstützung bietet das Stipendium der Landgard Stiftung den Nachwuchskräften auch wertvolle Einblicke in die Berufspraxis und zusätzliches Branchenwissen in Form von Workshops und Unternehmenspraktika. Zudem bieten Unternehmensveranstaltungen und Messeauftritte den Stipendiaten Gelegenheiten zum intensiven Austausch mit Landgard-Fachleuten aus vielfältigen Bereichen der Erzeugergenossenschaft.

Die drei Nachwuchskräfte im Gartenbau haben die Fachjury der Landgard Stiftung im Zuge des Auswahlverfahrens mit ihren bisherigen beruflichen Leistungen ebenso überzeugt wie mit ihrem hohen persönlichen Engagement. Mit gerade einmal 22 Jahren hat Maria Lohkamp bereits eine abgeschlossene Ausbildung zur Floristin und zur Gärtnerin, Fachrichtung Pflanzenfachberatung. Bis zum Beginn der Meisterschule war sie Abteilungsleiterin im Outdoorbereich des Gartencenters Wansing in Borken und verantwortete in dieser Funktion sowohl den Einkauf als auch die Personalplanung ihrer Abteilung. Ihre bereits erworbenen Erfahrungen und ihre Begeisterung für die Grüne Branche möchte sie nach ihrer erfolgreichen Weiterbildung zur Meisterin an zukünftige Auszubildende weitergeben.

Kevin Haenen aus Mönchengladbach hat seine Liebe zur Natur und besonders zum Wald schon in früher Kindheit entdeckt. Im Anschluss an seine Ausbildung zum Gärtner Fachrichtung Baumschule bei der Stadt Düsseldorf hat er das Exzellenz Stipendium für Gartenkultur der Stiftung Zukunft NRW gewonnen. Danach sammelte der 22-Jährige praktische Erfahrungen in der Pflege von Gehölzen und Flächen und war in der Baumschule der Stadt Düsseldorf für die Produktion von Gehölzen verantwortlich. Um sich beruflich weiterzuentwickeln, hat sich Kevin Haenen zu einer Weiterbildung zum Agrarbetriebswirt entschlossen.

Der 25-jährige Felix Petrik aus Kleve hat bereits vor seiner Ausbildung zum Staudengärtner umfangreiche Einblicke in die moderne Produktion von Beet- und Balkonpflanzen bei Emsflower gesammelt. Seit dem erfolgreichen Abschluss seiner Ausbildung ist er bei Stauden Peters als stellvertretender Versandleiter mitverantwortlich für die termingerechte Abwicklung zeitkritischer Kundenaufträge. Nach Abschluss seiner Fortbildung zum staatlich geprüften Agrarbetriebswirt möchte er sein neuerworbenes Wissen dazu verwenden, die innovative, vorausschauende und visionäre Weiterentwicklung der Grünen Branche zu unterstützen. (Landgard)

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