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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Landgard: Restrukturierung geht weiter
Ende der vergangenen Woche sorgte ein Artikel der "Lebensmittel Zeitung" für Aufsehen, der ein düsteres Zukunftsbild für die Erzeuger- und Vermarktungsgenossenschaft Landgard skizzierte. Es war die Rede von Umsatzminus, Sparmaßnahmen, dem Verkauf einzelner Cash & Carry-Standorte und harten Personaleinsparungen, z. B. sollten dem Artikel zufolge am Standort Wiesmoor knapp 100 Arbeitsplätze gestrichen werden. Auch stehe ein Teilverkauf des Standorts Bornheim-Roisdorf im Raum; gleichzeitig strebe Royal FloraHolland eine höhere Beteiligung an der Veiling Rhein-Maas an.
Fest steht: Landgard muss auf die aktuelle wirtschaftliche Lage reagieren und macht das auch. Konkretes ist aber kaum zu erfahren: So teilt Royal FloraHolland auf Nachfrage der GABOT-Redaktion mit, dass man sich nicht zu Gerüchten äußern würde, schon gar nicht, wenn es dabei um interne Angelegenheiten gehe. Landgard spricht von „planmäßigen Entwicklungen“, wie es Oliver Mans, CEO von Landgard, in seiner Stellungnahme beschreibt:
"Landgard hat in den Geschäftsjahren 2023 und 2024 zahlreiche Umstrukturierungen vorgenommen und sich bewusst von einigen defizitären Geschäftsbereichen getrennt. Es handelt sich also um eine plangemäße Entwicklung, die sich auch in der Bilanz des Jahres 2024 zeigen wird. … Der Aufsichtsrat hat die Führungsspitze von Landgard im Sommer grundlegend neu aufgestellt. Im September 2024 haben zwei anerkannte Restrukturierungsexperten ihre Arbeit im Vorstand aufgenommen: Moritz Krannich als Chief Financial Officer und Carsten Nagel als Chief Restructuring Officer. Wir sind äußerst zuversichtlich, dass wir damit die richtigen Weichen gestellt haben. Das Ziel des neuen Führungsteams ist es, seine umfangreiche Erfahrung einzubringen und bis zum Frühjahr 2025 einen umfassenden Plan für die Zukunft von Landgard zu erarbeiten. Erst wenn dieser Plan steht, können wir ihn kommunizieren. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir uns vorab nicht an Spekulationen rund um einzelne Maßnahmen und Zahlen beteiligen werden."

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