Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Landgard: Enger Dialog mit der Politik

Die CDU-Bundestagsabgeordneten Stefan Rouenhoff und Johannes Röring besuchten die Landgard Zentrale in Herongen.

Die positive Gesprächsatmosphäre in der Landgard Zentrale zeigte, dass die Dialogbereitschaft und das gegenseitige Verständnis auf beiden Seiten stark ausgeprägt ist. Bild: Landgard.

Als Erzeugergenossenschaft mit mehr als 3.000 Mitgliedsbetrieben steht Landgard in einem kontinuierlichen Austausch mit politischen Mandatsträgern auf kommunaler, landesweiter und bundesweiter Ebene. Auf Einladung des Vorstands der Landgard eG besuchten jetzt die aus Nordrhein- Westfalen stammenden CDU-Bundestagsabgeordneten Stefan Rouenhoff und Johannes Röring die Landgard Zentrale in Herongen. Armin Rehberg, Vorstandsvorsitzender der Landgard eG, und Melanie Schneider, Mitglied der Geschäftsführung der Landgard Service GmbH, informierten die beiden Bundestagsabgeordneten aus erster Hand über die positive Entwicklung der Erzeugergenossenschaft Landgard in den zurückliegenden Jahren und über aktuelle branchenweite und für Landgard relevante Themen und Projekte.

In dem Gespräch betonte Armin Rehberg die Bedeutung der nationalen Produktion der knapp 2.500 deutschen Mitgliedsbetriebe für Landgard. „Das ist unsere Basis, die gilt es zusammen mit den Betrieben kontinuierlich zu vergrößern, zu entwickeln und zu sichern. Flankierend werden wir auch unsere internationalen Aktivitäten und damit verbunden das ersthändige Warenangebot aus dem Ausland für unsere Handelskunden weiter ausbauen. All das dient dem Ziel, die Absatzmöglichkeiten für unsere über 3.000 Mitgliedsbetriebe nachhaltig zu steigern“, so Armin Rehberg.

Weitere Gesprächsthemen waren branchenübergreifende Aspekte wie die Chancen und Risiken der Globalisierung sowie unterschiedliche Konstellationen bei Kostenfaktoren in einzelnen europäischen Ländern. Armin Rehberg betonte hier der Politik gegenüber, „dass für uns und unsere Betriebe die Globalisierung mehr und mehr eine Einbahnstraße wird, One way to Germany, aber wir wollen eben auch Erzeugnisse aus den Bereichen Blumen & Pflanzen sowie Obst & Gemüse weiterhin oder wieder nach Russland, England, China, die USA oder Australien liefern.“ Als Beispiel für die europaweit ungleiche Kostensituation stellte der Landgard Vorstandsvorsitzende die Stromkosten heraus und wie hier deutsche Betriebe bei doppelten Stromkosten Nachteile im Vergleich zu ihren niederländischen Nachbarn haben. „Hier sieht Landgard Rede- und Regelungsbedarf“, so Armin Rehberg.

Die Bundestagsabgeordneten Rouenhoff und Röring sowie der Landgard Vorstandsvorsitzende sprachen sich abschließend für einen vertieften Dialog zwischen Unternehmen und der Politik aus. Die positive Gesprächsatmosphäre in der Landgard Zentrale zeigte, dass die Dialogbereitschaft und das gegenseitige Verständnis auf beiden Seiten stark ausgeprägt ist.

Stefan Rouenhoff gehört seit September 2017 als Direktkandidat des Kreises Kleve dem Deutschen Bundestag an. Er ist Mitglied des Bundestagsausschusses für Wirtschaft und Energie. Johannes Röring ist seit 2005 direkt gewähltes Mitglied des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis Borken II und gehört dem Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft an. (Landgard)

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