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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Land-, Agrar- und Ernährungswirtschaft: Stärken den ländlichen Raum
In der Branche der Land- und Ernährungswirtschaft, dem so genannten Agribusiness, sind derzeit 4,6 Mio. Menschen in 750.000 Betrieben beschäftigt. Damit sind rund 11% aller Erwerbstätigen in Deutschland direkt oder indirekt damit beschäftigt, Menschen mit Essen und Trinken zu versorgen beziehungsweise pflanzliche Rohstoffe für Nicht-Nahrungsmittelzwecke zu erzeugen, teilt der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) mit.
Ein Großteil dieser Arbeitsplätze, vor allem in Landwirtschaft, Handwerk, Einzelhandel und Gastronomie, sei im ländlichen Raum angesiedelt. Damit sei das Agribusiness das wirtschaftliche Rückgrat des ländlichen Raumes und präge ihn maßgeblich. Wie der RLV betont, bieten die Betriebe der Agrar- und Ernährungsbranche außerdem überdurchschnittliche Möglichkeiten zur Teilzeitbeschäftigung und tragen so zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei. Mit zahlreichen attraktiven Ausbildungsberufen und -plätzen stellt das Agribusiness darüber hinaus jeden 5. Ausbildungsplatz in Deutschland. So starten jedes Jahr rund 300.000 junge Menschen im Agribusiness in ein erfolgversprechendes Berufsleben.
Wie der RLV weiter mitteilt, fragten Landwirte viele Betriebsmittel, Investitionsgüter und Dienstleistungen nach. Es seien vor allem kleinere und mittlere Betriebe aus Handel, Handwerk und Gewerbe, die wirtschaftlich stark mit der Landwirtschaft verbunden seien. Viele Höfe nutzten darüber hinaus eine breite Palette von Dienstleistungen. Diese reichten von der Beratung in betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und produktionstechnischen Fragen, über Wartungsarbeiten bis hin zur Tiergesundheits- und Qualitätsüberwachung. Die produktionsbedingten Ausgaben der deutschen Landwirtschaft betrugen im Jahr 2013 46,2 Mrd. Euro, wovon 9,5 Mrd. Euro auf Investitionen in Bauten und Maschinen entfallen. Zu den betriebsbedingten Ausgaben kämen unter anderem die privaten Konsumausgaben der Land- und Forstwirte, die sich 2013 auf 8,1 Mrd. Euro beliefen. (rlv)

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