Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Laimburg: Plakette für den „Natur im Garten”-Schaugarten

Der neu errichtete Garten des Versuchszentrums Laimburg ist nun offizieller „Natur im Garten“-Schaugarten.

Wolfgang Sobotka, Präsident des Nationalrates und Präsident des Europäischen Gartenverbandes – "Natur im Garten" International, Direktor des Versuchszentrums Laimburg Michael Oberhuber, Biogärtner Karl Ploberger. Bild: Versuchszentrum Laimburg.

Am Versuchszentrum Laimburg gibt es seit Frühjahr 2022 einen „Natur im Garten“-Schaugarten. Dieser besonders naturnahe Garten verfügt über einen Regenwasserspeicher, wasserdurchlässige Oberflächen, heimische Pflanzenarten, traditionelle Gemüsesorten, lokales Material und verschiedene Lebensräume wie z.B. Blumenwiesen und Steinhaufen. Hier wird naturnahes Gärtnern vorgelebt: ohne Torf, ohne mineralisch-chemische Dünger und ohne chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel. Im Rahmen des Besuchs der Delegation aus Österreich wurde er mit einer Schaugartenplakette ausgezeichnet.

Helga Salchegger, Leiterin des Fachbereichs Gartenbau am Versuchszentrum Laimburg ist überzeugt: „Unsere Beratungen und Forschungen unterstützen einen gesunden Boden und die Entwicklung resistenter Pflanzen. Auch die Berücksichtigung des Klimawandels wird immer wichtiger für Garten- und Parkanlagen. Wir brauchen extensive, pflegeleichte öffentliche Grünflächen, die längere Trockenperioden überstehen und trotzdem eine hohe Biodiversität zulassen. Gleichzeitig muss den Menschen aber auch erklärt werden, warum die Flächen ihr Aussehen verändern und welche Funktionen sie erfüllen.“

Auch Michael Oberhuber, Direktor des Versuchszentrums Laimburg, freut sich: “Mit ‘Natur im Garten’ konnten wir eine vielversprechende Initiative nach Südtirol bringen. Die Berücksichtigung der ‚Natur im Garten‘-Prinzipien fördert die Gestaltung lebenswerter und nachhaltiger Grünflächen und Gärten für Mensch und Tier. Ich bin überzeugt, dass wir viele Gartenbegeisterte in Südtirol finden werden, die ihre Gärten nun auch offiziell zertifizieren lassen möchten“.

Interessierte können sich auf der Website des Versuchszentrums Laimburg informieren oder direkt unter folgender E-Mail-Adresse melden: naturimgarten@laimburg.it (Versuchszentrum Laimburg)

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