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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
LaGa Würzburg: Kulturlandschaft erleben
Zum Endspurt der Landesgartenschau begrüßten Experten der Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) zahlreiche Besucher im Pavillon des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF): Unterstützt von bayerischen Wildlebensraumberatern haben sie das Thema „Kulturlandschaft und Wildtiere“ vorgestellt.
In dem umfangreichen Programm brachten die LfL-Mitarbeiter den Besuchern mit einem Glücksrad die Bedeutung von Hecken und Feldgehölzen für die Biodiversität nahe. Die Aufgabe „Nenne drei wichtige Funktionen von Hecken in der Kulturlandschaft“ regte zu Diskussionen an. Mit Preisen für die richtige Antwort, dass diese Strukturen Bodenerosion verhindern, Windschutz bieten oder für Tiere Brut- und Aufzuchtplatz, Winterquartier und Nahrungsquelle sind, wurden die Teilnehmer belohnt. Über die Frage „Brauchen Hecken in der freien Landschaft Pflege?“ wurden die Förderungsmöglichkeiten des Bayerischen Kulturlandschaftsprogrammes (KULAP) angesprochen. Die Besucher waren interessiert zu erfahren, was die Landwirtschaft für die ökologischen Belange unserer Gesellschaft leistet und nahmen Ratschläge mit, wie sie selbst zur Aufwertung von Wildlebensräumen beitragen können.
Kinder und deren Eltern begeisterte Fährtenstempeln im Sand und dazugehörige Tierfotos. Die LfL-Experten vermittelten in Gesprächen die Lebensraumansprüche von Wildtieren wie Feldhasen, Rebhühnern und Co. Exponate vervollständigten das anschauliche Angebot. Saatgut zum Anfassen und Informationen rund um Blühflächen, die nicht zuletzt eine entscheidende Rolle für unsere Insekten spielen, standen ebenfalls im Programm. Gerne wurden Saatguttütchen von den Besuchern mitgenommen, um ein blühendes Zeichen zu setzen. Broschüren, Kurzfilme und Poster informierten über Bedeutung und Nutzen einer intakten Tier- und Pflanzenwelt in der Agrarlandschaft. Als Ansprechpartner vor Ort waren Elke Schweiger und Philipp Bozem von der LfL sowie bayerische Wildlebensraumberater.
Die LfL war und ist mit zahlreichen Beiträgen auf der Landesgartenschau vertreten. Im Pavillon des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) wurden und werden die unterschiedlichsten Themenbereiche von Kartoffeln, Hopfen, Bodentieren, Streuobst, Kulturlandschaft und Wildlebensräume bis hin zur Fischerei – aktuell vor Ort – präsentiert. (LfL)

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