Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

LAGA Neuss 2026: Skater-Pavillon entsteht

"Der Bau des neuen Skater-Pavillons auf dem Gelände der Landesgartenschau Neuss drückt genau das aus, für das diese LAGA im kommenden Jahr steht: Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein. Diese Themen sind uns sehr wichtig und zeigen sich in vielen Projekten", kündigt LAGA-Geschäftsführerin Annette Nothnagel an.

Der Skater-Park auf der LAGA Neuss 2026 bekommt auch einen Skater-Pavillon. Foto: LAGA Neuss 2026 GmbH & Thomas Mayer Archive.

Direkt neben dem Skatepark wird von Freiwilligen ein neuer Treffpunkt für die ansässige Skater-Community gebaut, der sowohl architektonisch als auch inhaltlich neue Wege geht. Für den Bau des neuen Skater-Pavillons werden möglichst ökologische Materialien genutzt und Baustoffe wiederverwendet.

Das Besondere

  • Baustoffe mit Geschichte(n): Für den gesamten Pavillon werden gebrauchte Türen, Fenster und die Pfosten und Träger der alten Stallungen der traditionsreichen Neusser Pferderennbahn genutzt, Strohballen kommen direkt vom lokalen Landwirt, Lehmputz wird aus Aushub der LAGA hergestellt, 'alte' Pflastersteine dienen als Bodenbelag
  • Architektur zum Mitmachen: 2 große Workshops im August und Oktober 2025 bringen Architekturstudierende, Handwerker, Nachhaltigkeitsfans und die Skater-Community zusammen – ein reales, öffentliches Bau-Experiment.
  • Klimabotschaft mittels Holz, Stroh und Lehm: Die Bauweise spart CO₂, vermeidet Abfall und zeigt praktisch, wie zukunftsfähiges Bauen funktionieren kann – ohne teure Materialien, sondern mit kreativer Wiederverwendung.
  • Langfristiger Mehrwert: Nach der LAGA bleibt der Pavillon als dauerhafter Treffpunkt und Aufenthaltsort für die Skater-Community bestehen – ein Modellprojekt für nachhaltige Stadtentwicklung.

Der Entwurf für den 30 m² großen Skater-Pavillon samt 20 m² großer Terrasse stammt vom renommierten und in London ansässigen Architekten Jan Glasmeier: „Es ist uns wichtig, vorhandene Baustoffe der alten Stallungen wiederzuverwerten, um einen Beitrag zur ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft im Bauwesen zu leisten.“

Glasmeier hat sich mit seinem Architekturbüro auf soziale und gemeinschaftliche Projekte spezialisiert und baut diese auch zusammen mit Studierenden, zukünftigen Nutzern und Freiwilligen. Zusammen mit der Architektin Franziska Müller leitet er das Projekt. Glasmeier ist überzeugt: „Wenn Menschen etwas selber bauen, dann macht das auch etwas mit ihnen. Diese innere Transformation finde ich sehr spannend.“

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