Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Ladenschluss: HDE widerspricht Verdi

Laut „Der Spiegel“ hat die Gewerkschaft Verdi eine Studie erstellen lassen, aus der hervorgeht, dass die längeren Ladenöffnungszeiten im Einzelhandel nicht lohnen würden.

Laut „Der Spiegel“ hat die Gewerkschaft Verdi eine Studie erstellen lassen, aus der hervorgeht, dass die längeren Ladenöffnungszeiten im Einzelhandel nicht lohnen würden. Hierzu erklärte heute in Berlin der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands des Deutschen Einzelhandels (HDE), Stefan Genth:
"Verdi hat sich gründlich verrechnet. Der preisbereinigte Umsatzrückgang 2007 im Einzelhandel von 2,1% geht auf das Konto der Mehrwertsteuererhöhung. Unter ihr wird der Einzelhandel auch in Zeiten der Rezession weiter zu leiden haben. Verdi verschweigt, dass die Kunden 2007 im Einzelhandel sogar mehr ausgegeben haben als im Jahr davor. Deshalb stiegen die Bruttoumsätze im vergangenen Jahr nominal um 0,8% an. Das ist auch als positiver Effekt der längeren Ladenöffnungszeiten zu werten.
Außerdem sorgten die längeren Ladenöffnungszeiten für einen deutlichen Zuwachs an Arbeitsplätzen im Einzelhandel. Die amtlichen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit bestätigen dies: 2007 stellte der Einzelhandel 60.000 Mitarbeiter mehr ein als im Jahr zuvor. Bei der Hälfte dieser Arbeitsplätze handelt es sich um sozialversicherungspflichtige Jobs, bei der anderen Hälfte um Minijobs."

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