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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Ladenöffnungszeiten: Einschränkung gefährdet Arbeitsplätze
In Nordrhein-Westfalen diskutiert die Politik derzeit eine engere Beschränkung der Ladenöffnungszeiten vor allem in den Abendstunden. HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth: "Eine strengere Regulierung der Ladenöffnungszeiten geht an der Lebenswirklichkeit der Menschen vorbei. Das wäre ein vollkommen unnötiger Rückschritt. Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben sich längst auf die bestehenden Regelungen eingestellt. Es gibt hier keinerlei Änderungsbedarf." Die längeren Ladenöffnungszeiten haben in den vergangenen Jahren für mehr Beschäftigung im Einzelhandel gesorgt.
Besonders der Lebensmitteleinzelhandel hat Personal aufgebaut. Genth: "Wer die Ladenöffnungszeiten zurückdreht, gefährdet diese Arbeitsplätze." Insgesamt hat das keinen Steigerungseffekt auf den Umsatz gehabt: Allerdings hat sich im Lebensmitteleinzelhandel das Fachgeschäft in den Abendstunden zur besseren und preisgünstigeren Alternative zum Tankstellenshop entwickelt. Die Arbeitnehmer im Handel profitieren bei längeren Öffnungszeiten von attraktiven Zuschlägen schon in den frühen Abendstunden, die in anderen Branchen erst nach 22 Uhr üblich sind. Und nicht zuletzt profitieren natürlich die Kunden: Berufstätige können stressfreier nach Feierabend einkaufen gehen. Genth: "Wenn man bedenkt, dass in vielen Bereichen der Industrie durchgehende Schichtbetriebe an der Tagesordnung sind, ist es völlig unverständlich, warum ausgerechnet der Einzelhandel als einzige Branche in Deutschland so streng in seinen Betriebszeiten reguliert sein soll." Die Unternehmen haben längst durch ausgeklügelte Arbeitszeitsysteme Belastungen für Mitarbeiter vermieden. Diese arbeiten im Regelfall nur an fünf Tagen in der Woche, bekommen für Samstagsarbeit einen anderen freien Wochentag. (Quelle: PdH)

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