Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Labeau: Baut Labor für die Phalaenopsis-Vermehrung

Labeau kündigt den Baubeginn eines hochmodernen Labors für die Vermehrung von Phalaenopsis in Çanakkale, Türkei, an. Die Eröffnungszeremonie fand am 16. April mit etwa 150 geladenen Gästen statt, um den Beginn dieses neuen Projekts zu feiern.

Labeau beginnt mit dem Bau des LAB für die Vermehrung von Phalaenopsis in Çanakkale, Türkei. Bild: Labeau.

Das neue Labor, das sechste von Labeau, wird voraussichtlich zwischen 25 und 30 Millionen Phalaenopsis-Pflanzen vermehren können und ist damit das größte Labor der Labeau-Gruppe.

Mit dem neuen Labor in Çanakkale ist die Türkei der sechste Standort für die Phalaenopsis-Gewebekultur von Labeau geworden. Neben den Einrichtungen in Deutschland, Belgien, Amerika und der Slowakei bietet die Türkei dem Unternehmen nicht nur die notwendigen zusätzlichen Produktionskapazitäten, sondern dient auch als strategischer Handelsstandort. Mit über einem Jahrhundert Erfahrung in der Pflanzenvermehrung kennt Labeau die Anforderungen an das neue Labor genau. Es verspricht, eine fortschrittliche, nachhaltige und zukunftsorientierte Einrichtung zu werden.

Während der Zeremonie wurden Reden von lokalen Botschaftern gehalten: Dem Bürgermeister Muharrem Erkek, dem Vorsitzenden der OIZ Fahrettin Ersoy und dem lokalen Gouverneur Ilhami Aktas. Dies unterstreicht den bedeutenden Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region. In dem Labor werden mehr als 200 Vollzeitbeschäftigte arbeiten. Die Eröffnung dieses neuen Standorts ist für Ende Februar 2025 geplant.

 

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