Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

KWS will Forschung in Deutschland

Der Erhalt des Forschungsstandortes Deutschland ist für die KWS weiterhin von großer Bedeutung.Der Erhalt des Forschungsstandortes Deutschland ist für die KWS AG, Einbeck, weiterhin von großer Bedeutung, betonte Dr. Andreas J. Büchting, Vorstandssprecher der KWS AG, Einbeck, vor Journalisten heute in Hannover. Daran ändere auch die erneute GVO-Absage in Brüssel nichts. Büchting plädierte dafür, dass in Deutschland großflächige Praxis-Anbauversuche mit gentechnisch veränderten (GV-)Sorten durchgeführt werden. Allerdings werde sich die KWS daran nur beteiligen, wenn die Bundesregierung zusammen mit Behörden und wissenschaftlichen Instituten das Vorhaben begleiten wird. Mit den gewonnenen Daten könnten dann die noch offenen Haftungsfragen und Schwellenwerte geklärt werden.

 

Die KWS selbst habe sich mit einer freiwilligen Selbstbeschränkung verpflichtet, neue GV-Sorten bis 2006 nicht zu vermarkten. Büchting rechnet deshalb nicht damit, dass in den nächsten fünf Jahren, GV-Sorten einen wesentlichen Beitrag zum KWS-Ergebnis leisten werden. Bisher beträgt der Anteil von GV-Sorten 6 % am Gesamtumsatz von rund 424 Mio. EUR. Die beiden Umsatzträger im abgelaufenen Geschäftsjahr 2002/03 waren die Segmente Zuckerrüben mit rund 197 (Vj. 205) Mio. EUR und Maissaatgut mit 172 (164) Mio. EUR. In allen Segmenten konnte die KWS das Auslandsgeschäft weiter ausbauen, das mit 70 % zum Gesamtumsatz beiträgt.

 

Erste Vorarbeiten leistete die KWS bereits für die stärkere Präsenz in den neuen Mitgliedsländern der ab 2004 erweiterten EU. In diesen Ländern werde die Nachfrage nach hochwertigem Saatgut steigen. Die KWS habe sich darauf vorbereitet und in einigen Ländern wie Polen eine Umstellung auf Direktvertrieb vorgenommen. So wurden eigene Tochtergesellschaften gegründet und für den Vertrieb Mitarbeiter eingestellt, die das Marken-Saatgut von KWS verkaufen sollen. Bisher war das die Aufgabe von Lizenzpartnern. (da) Quelle: AgroOnline/BSL-Online

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