Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

KWS: Geschäftsjahr 2020/2021 erfolgreich abgeschlossen

Der Umsatz der KWS Gruppe steigt um 2%, währungsbereinigt um 9%. Weiteres Wachstum im Geschäftsjahr 2021/22 geplant.

KWS schließt Geschäftsjahr 2020/2021 erfolgreich ab und erhöht Dividende. Bild: KWS.

Die KWS Gruppe (ISIN: DE0007074007) erzielte im Geschäftsjahr 2020/2021 einen Umsatzzuwachs von ca. 2% auf 1,31 Mrd. Euro. Die Kennzahlen EBIT und EBITDA lagen auf dem Niveau des Vorjahres; der Jahresüberschuss und das Ergebnis je Aktie verzeichneten dagegen einen deutlichen Anstieg. KWS schließt Geschäftsjahr 2020/2021 erfolgreich ab.

„Unsere Geschäftszahlen haben sich auch im vergangenen Jahr sehr erfreulich entwickelt, sodass wir unsere Dividende deutlich anheben können“, kommentierte Eva Kienle, Finanzvorstand von KWS. „Mit unserem Fokus auf innovativem Saatgut punkten wir in etablierten und neuen Märkten und wachsen damit stetig und nachhaltig. Gleichzeitig bauen wir konsequent unsere Digital Farming Angebote aus und bieten unseren Kunden damit zusätzlichen Service. Im neuen Geschäftsjahr werden wir diesen erfolgreichen Weg fortsetzen und weiter wachsen.“

Der Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2020/2021 um 2,2% auf 1.310,2 (1.282,6) Mio. Euro. Auf vergleichbarer Basis (ohne währungsbedingte Effekte) stieg der Umsatz um 8,8%. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) der KWS Gruppe verbesserte sich um 2,4% auf 230,9 (225,5) Mio. Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 137,0 (137,4) Mio. Euro trotz geplant höherer Aufwendungen für Forschung & Entwicklung sowie signifikanter Währungsbelastungen auf dem Niveau des Vorjahres.

Das Finanzergebnis verbesserte sich deutlich auf 5,2 (–7,8) Mio. Euro gegenüber dem Vorjahreswert. Dazu trug neben einem besseren Zinsergebnis von –12,2 (–18,6) Mio. Euro ein höheres Beteiligungsergebnis der at equity bilanzierten Gesellschaften von 17,4 (10,8) Mio. Euro bei. Die Steuern auf Einkommen und Ertrag beliefen sich auf –31,6 (‑34,3) Mio. Euro. Daraus ergab sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 110,6 (95,2) Mio. Euro sowie ein Ergebnis je Aktie von 3,35 (2,89) Euro.

Der Freie Cashflow verbesserte sich in der Berichtsperiode deutlich auf 84,2 (Vorjahr: 31,5 Mio. Euro ohne Berücksichtigung des Erwerbs von Pop Vriend Seeds), im Wesentlichen aufgrund eines strikten Working Capital Managements sowie einer vorsichtigeren Investitionspolitik vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie.

Die Umsätze im Segment Gemüse, in das die Geschäftsaktivitäten des erworbenen Gemüsesaatgutunternehmens Pop Vriend Seeds einbezogen werden, erreichten 58,2 Mio.Euro  und lagen damit deutlich unter dem Vorjahreswert (83,5 Mio. Euro). Der Rückgang ist weitgehend auf geringere Verkäufe von Spinatsaatgut infolge der Covid-19-Pandemie sowie auf belastende Währungseffekte zurückzuführen. Das Geschäft mit Bohnensaatgut verzeichnete dagegen einen Anstieg von rund 13%. Das Segmentergebnis (bereinigt um Effekte im Rahmen der Kaufpreisallokation für die Akquisition von Pop Vriend Seeds) erreichte 7,9 Mio. Euro. Unter Berücksichtigung nicht-zahlungswirksamer Effekte aus der Kaufpreisallokation von zum Fair-Value bewerteten Vorräten (–4,1 Mio. Euro) sowie Abschreibungen auf erworbene immaterielle Vermögenswerte (–21,9 Mio. Euro) lag das Segmentergebnis bei –18,1 Mio. Euro. (KWS)

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