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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Kulturpilze: Was steht in den Startlöchern?
Der Samtfußrübling oder Enoki ist einer der unbekannteren Pilzarten. Als kräftige Büschel dünner weißer Stiele, die jeweils ein kleines, weißes Käppchen krönt, werden sie angeboten. Sie schmecken köstlich, beispielsweise mit Frühlingszwiebelstreifen und frischem Pfeffer rundum angebraten.
Vom Aussehen her noch abenteuerlicher wirken Igelpilz (Hericium erinaceus) und Friseepilz (Hericium coralloides), die so gar nicht dem typischen Bild eines Pilzes entsprechen. Der erste erinnert an einen gewaltigen Bart und wird auch als Igelstachelbart bezeichnet. In Frankreich ist er unter dem Namen Pom Pom blanc auf dem Markt. Der zweite sieht eher aus wie ein Badeschwamm mit seinen vielen korallenartigen Verzweigung. Hericium-Arten sind bei uns in der Natur höchst gefährdet. Aber sie lassen sich gut kultivieren, schmecken sehr gut und werden als Heilpilze mit besonderer Bedeutung für den Magen- und Darmtrakt und für das Nervensystem geschätzt.
Weniger „exotisch“ wirken zwei Arten aus der großen Gattung der Champignons, die auch kultiviert werden: Anis-Champignon (Agaricus arvensis) und Mandelpilz (Agaricus blazei murill). Der erste könnte sich mit seinem feinen Anisaroma künftig neben dem beliebten Kulturchampignon (Agaricus bisporus) im Supermarkt breit machen. Der zweite – abgekürzt ABM – ist einer der Stars unter den Heilpilzen. Er wirkt tumor- und entzündungshemmend, hilft gegen Viren, Allergien und Diabetes. Er schmeckt sehr lecker, wird aber meist als Pulver oder Extrakt eingenommen, weil er frisch auf dem Markt kaum zu bekommen ist.
Der wenig bekannte Ulmenrasling wird meist fälschlich unter dem Namen Austernseitling angeboten. Dabei zählt er gar nicht zu den Seitlingen (Pleurotus), sondern zu den Raslingen (Hypsizygus). Er wächst auch nicht konsolenartig wie die Seitlinge, sondern entwickelt Stiele, auf denen mittig jeweils ein runder Hut sitzt. Er besitzt einen etwas intensiveren Geschmack als der Austernpilz mit einer leicht säuerlichen Note. Seine Verwandten, der Braune und der Weiße Buchenrasling, schmecken ähnlich lecker, leicht nussig-würzig mit feinem Anis-Aroma. In Japan und China zählen sie zu den begehrten Kulturpilzen.
Richtig appetitlich wirkt das Goldkäppchen oder Japanische Stockschwämmchen mit seinem wie gelackt glänzenden goldbraunen Hut und dem weißen, leicht geschuppten Stiel. Aus der japanischen Küche ist dieser Pilz als Bestandteil von Suppen nicht wegzudenken. Dagegen ist die Samthaube in Italien begehrt. Dort kennt man ihn unter dem Namen Pioppino. Der hübsche Pilz mit seinem dunkelbraunen Hut besitzt einen guten, nussigen Geschmack und bleibt beim Garen appetitlich bissfest.
Erschöpft ist die Liste der neueren Kulturpilze damit noch lange nicht. Zartgelber Limonenseitling, rosafarbener Rosenseitling, knackig kräftiger Ritterling, Klapperschwamm oder Schopftintling sind weitere Arten in Kultur. Wer sie im Laden entdeckt, sollte zugreifen. Der Lohn sind ungewohnte Aromen, Formen und überraschende Konsistenzen. (GMH/BDC)

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