Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Kulturpilze: Hitze reduziert Erntemengen

Traditionell steigt die Nachfrage nach frischen Champignons und Kulturpilzen mit Ende des Sommers.

Wegen der Hitze im Sommer fallen die Ernten bei Champignons und Kulturpilzen in den nächsten Wochen geringer aus. Bild: BDC.

Auf Grund der durch die extreme Hitze fehlenden Erntemengen, werde die hohe Nachfrage der Champignons und Kulturpilzen nicht bedient werden können, erklärt der Bund Deutscher Champignon- und Kulturpilzanbauer (BDC) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG).

Die Hitzewelle der vergangenen Wochen habe in den Kulturen ihre Spuren hinterlassen. Selbst modernste Betriebe haben es so nicht mehr geschafft, die Kultur in den ersten Stadien durchgehend kühl zu halten. Deshalb fehlen nun die Erntemengen. Das Problem der fehlenden Mengen betreffe europaweit besonders Anbauer von Champignons, aber auch anderen Kulturpilzen.

Neben fehlender Mengen sorgt derzeit noch ein weiteres, ebenfalls hitzebedingtes Ereignis europaweit für Probleme bei den Pilzanbauern. Die magere Getreideernte brachte in diesem Jahr nur sehr wenig und sehr kurzes Stroh. Pferdemist und Stroh sind die Basis für das Substrat, auf dem Champignons kultiviert werden.

Mit kühlerer Witterung werden die Erntemengen der Kulturpilze voraussichtlich in vier bis sechs Wochen wieder steigen. Wie es bis zur nächsten Getreideernte mit der Rohstoffversorgung weitergeht, könne derzeit noch nicht abgeschätzt werden. (ZVG/BDC)

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