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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Kürbisse: Ein starkes Zeichen für Halloween
"Hello Pumpkin" – schon von weitem leuchtet der Schriftzug zwischen dem orangenen Meer aus Kürbissen hervor und lockt die Kundschaft auf den Kürbishof Sprengel in Papenburg. Neben dem starken Trend, zu Halloween am 31. Oktober, dem Abend vor Allerheiligen, ausgehöhlte Kürbisse mit Kerzen zu bestücken und vor die Haustür zu stellen, stehen die mystischen Beerenfrüchte auch immer öfter auf den herbstlichen Speiseplänen. „Seitdem einige Influencer und Fernsehköche mit Kürbissen gekocht haben, steigt die Nachfrage“, freut sich Günter Sprengel. Besonders der Spaghetti-Kürbis liege im Trend.
Der Landwirt schätzt besonders den persönlichen Kontakt zu seinen Kundinnen und Kunden. „Wir geben gerne Rezepte mit und freuen uns über die Rückmeldungen“, sagt der ehemalige Schweinehalter, der den Stall gegen einen Hofladen mit Gemüse, Obst, Ölen und Likören eingetauscht hat: „Das macht richtig Spaß.“ Auch wenn besonders die Halloween-Kürbisse vernarbt und sind, weil ein Sturm Anfang Juli die stacheligen Kürbisranken so stark durcheinandergewirbelt hat, dass diese die jungen Kürbisse verletzt haben. Die anschließende Feuchtigkeit habe dazu geführt, dass sie zum Teil weniger lange haltbar sind. „Manche fallen einfach in sich zusammen, obwohl sie von außen noch gut aussehen“, hat Sprengel beobachtet. Da der Ertrag im Gegenzug sehr gut ausgefallen sei, gebe er gerne Ersatz, sollte ein Kunden nach dem Kauf damit Probleme haben.
Wer vor der Arbeit des Aushöhlens oder Zerkleinerns der meist hartschaligen Kolosse oder vor der schieren Menge an Kürbisfleisch zurückschreckt, für den bietet Sprengel frisch vorgeschnittene und vakuumverpackte Kürbisse in Würfeln, Spalten oder Scheiben an. „Das ist perfekt für diejenigen, die Schwierigkeiten beim Selberschneiden haben oder wenn es mal schnell gehen soll“, erläutert der Landwirt das besondere Angebot. Damit stehe die Lieblingskürbiskreation ganz einfach auf dem Tisch und die Hürde, mal einen anderen als den beliebten Hokkaido zu probieren, sei niedriger, lautet seine Erfahrung aus dem Hofladen. Ihm ist es außerdem wichtig, dass die Speisekürbisse zur Dekoration genutzt und anschließend noch gegessen werden können. Sie sollten keinesfalls weggeworfen werden.
„Unsere Kürbisauswahl ist so bunt wie der Herbst selbst“, wirbt Sprengel für einen Einkauf auf dem Lande. Er selbst isst am liebsten den feinen Butternut. „In Scheiben geschnitten und in Olivenöl gebraten, dazu ein Dipp oder Creme fraiche, das ist einfach lecker“, schwärmt er. Zudem verursache der Butternut wenig Abfall, weil die Kerne nur im unteren Teil sitzen. Kunden empfiehlt er gerne die kleinen Sorten wie Baby-Boo oder Baby Bear. (LPD)

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