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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Kübel und Balkonkasten: Insektenfreundliche Dauerblüher empfohlen
Jede Blüte zählt: Auch auf kleinstem Raum, wie im Balkonkasten, in einem bepflanzten Korb auf dem Terrassentisch oder in einem Kübel vor der Eingangstür, lässt sich eine Oase für Insekten schaffen. Wichtig ist, die richtigen Pflanzen auszuwählen. Denn nicht jede Blüte bietet Bienen und Co. wertvolle Nahrung in Form von Pollen und Nektar.
Vielzahl an Neuzüchtungen
Ein Sommer ohne Blüten ist nicht nur für die Insektenwelt schlecht. Auch wir können die Freiluftsaison zwischen farbenfrohen Pflanzen viel besser genießen. Gärtner empfehlen, sich mit Dauerblühern in intensiven Farben zu umgeben, die garantiert die Laune heben. Dank neuer Züchtungen hat der Fachhandel jetzt eine Vielzahl passender Gewächse vorrätig, die bis in den Herbst hinein schön aussehen und nützlich für die Umwelt sind. So verströmen die weißen oder blauen Blüten der Vanilleblume (botanischer Name: Heliotropum) einen köstlichen Duft und locken damit auch Bestäuber an. Am intensivsten riechen sie abends zum Feierabend. Die fünfmonatige Blütezeit reicht von Mai bis September. Typisch für die Vanilleblume sind die oval zugespitzten, runzeligen Blättern, die sich stets zur Sonne ausrichten.
Gut kombinierbar
Ebenfalls für Bienen sehr interessant ist Goldmarie oder Zweizahn (Bidens). Die Blühpflanze in Gelb- und Orangetönen stammt eigentlich aus wärmeren Gefilden, gedeiht aber auch bei uns an sonnigen Standorten prächtig und blüht bis Oktober. Die leicht überhängend wachsenden Pflanzen eignen sich gut für Gefäße und können mit anderen Dauerblühern kombiniert werden. Dazu zählt unter anderem die Fächerblume (Scaevola). Bei dem filigranen Hängegewächs sind jeweils fünf Blütenblätter in Form eines Halbkreises angeordnet, was ihr den deutschen Namen einbrachte. Die blauvioletten-, blasslila- oder rosafarbenen Blüten öffnen sich in der Sonne genauso verlässlich wie im Halbschatten.
Beitrag zum Artenschutz
Speziell für Kasten- und Kübelbepflanzungen gezüchtet wurden neue Varianten der traditionellen Heilpflanze Eisenkraut (Verbene). Die Blüten verströmen einen angenehm würzigen Duft und locken damit unter anderem Schmetterlinge an. Dank des eher flachen Wuchses mit überhängenden Trieben eignet sich Eisenkraut ideal für die Randbepflanzung in Gefäßen. Ein idealer Partner ist unter anderem blauer Ziersalbei (Salvia). Im Vergleich zum bekannten Küchenkraut blühen die Ziersorten langanhalten und farbenfroh — je nach Sorte auch in Weiß und Rosa. Die aufrechtwachsenden Blütenrispen duften intensiv und werden gerne von Bestäubern besucht. Dadurch leistet Ziersalbei, wie andere insektenfreundliche Sommerpflanzen auch, einen wertvollen Beitrag zum Artenschutz. Stammen sie zudem aus deutscher Gärtnerproduktion, sind sie in Sachen Nachhaltigkeit kaum zu toppen. (GMH/FGJ)

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