Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Krautstiel: Der Frühlingsbote der Gemüse

Krautstiele sind ein für die Schweiz typisches Gemüse und eines der ersten, das die neue Saison startet.

Krautstiele - auch Swiss Chard genannt. Bild: LID.

Krautstiele waren lange Zeit etwas in Vergessenheit geraten, haben sich aber in den letzten Jahren verstärkt in den Schweizer Küchen etabliert. Saison hat das Gemüse hierzulande von März bis November. Praktisch: Weil Krautstiele gut tiefgefroren werden können, kann man auch in der "saisonlosen" Zeit auf die leckeren Blätter und Stiele zurückgreifen.

"Swiss Chard"

Wieso im englischen Sprachraum Krautstiel auch Swiss Chard genannt werden, ist nicht geklärt. Zwar sind Krautstiele in der Schweiz sehr beliebt und haben Tradition, es gibt das Gemüse aber unter anderem auch in Deutschland, wo es Stielmangold genannt wird. Dieser Name zeigt die enge Verwandtschaft etwa zum Schnittmangold, der für die Bündner Spezialität Capuns verwendet wird.

Bei der Zubereitung von Krautstielen fällt kaum oder kein Abfall an, denn sowohl Kraut als auch Stiel können gegessen werden. Rezepte existieren zahlreiche. Die Blätter können gehackt oder in voller Größe gefüllt werden. Die Stiele können gedünstet oder als Gratin angeboten werden - das sind aber nur wenige der zahlreichen Möglichkeiten.

Bio-Produktion legt zu

Im Jahr 2016 konsumierten die Schweizerinnen und Schweizer 330 g Krautstiele und Schnittmangold pro Kopf. Angebaut wurden Krautstiele auf gut 52 ha, davon 13 ha in biologischem Landbau - Tendenz steigend. (Quelle: LID.CH)

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