Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Konsumbarometer: Verbraucherstimmung setzt Sinkflug fort

Das aktuelle Infektionsgeschehen und die anhaltenden Corona-Maßnahmen verpassen der Verbraucherstimmung im Februar einen weiteren Dämpfer.

Wie aus dem HDE-Konsumbarometer hervorgeht, fällt der Index bereits den dritten Monat in Folge. Bild: HDE.

Wie aus dem HDE-Konsumbarometer hervorgeht, fällt der Index bereits den dritten Monat in Folge. Zurückhaltend zeigen sich Verbraucherinnen und Verbraucher insbesondere mit Blick auf geplante Anschaffungen und die Konjunkturerwartungen. Zu Beginn des Jahres 2022 ist daher mit eher verhaltenem privaten Konsum zu rechnen.

Die Anschaffungsneigung bricht im Vergleich zum Vormonat ein und erreicht einen Allzeit-Tiefststand. Angesichts fehlender Konsumanlässe, pandemiebedingter Einschränkungen beim Einkaufen vor Ort und der Unsicherheit bezüglich der weiteren Corona-Entwicklung sehen Verbraucherinnen und Verbraucher von größeren und verschiebbaren Anschaffungen ab. Auch die Sparneigung verringert sich. Somit wollen die Verbraucherinnen und Verbraucher in den nächsten Wochen weniger Einkommen in den Konsum investieren und gleichzeitig weniger Geld auf das Sparkonto legen. Das ergibt auch angesichts der zuletzt positiven Einschätzung der Einkommenssituation kein konsistentes Bild. Die eigenen Einkommenserwartungen steigen im Vergleich zum Vormonat und zum Vorjahr. Bei stabiler Arbeitsmarktentwicklung herrscht Optimismus.

Kritisch blicken Verbraucherinnen und Verbraucher hingegen auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Ihre Konjunkturerwartungen trüben sich bereits seit dem Sommer 2021 immer weiter ein. Dieser Negativtrend hält weiter an. Vor dem Hintergrund der aktuellen Infektionswelle gehen Verbraucherinnen und Verbraucher wie auch die Wirtschaftsforschungsinstitute nicht von einer baldigen Konjunkturerholung aus. Zudem drücken die hohe Inflationsrate und die Erwartung zunehmender Preissteigerungen auf die Verbraucherstimmung.

Das neue Jahr beginnt mit pandemiebedingt eingetrübter Stimmung unter Verbraucherinnen und Verbrauchern. Aufgrund des markanten Einbruchs der Anschaffungsneigung ist im ersten Quartal von einer verhaltenen Entwicklung des privaten Konsums auszugehen. Eine Trendumkehr ist erst mit Auslaufen der aktuellen Corona-Welle und nachlassendem Infektionsgeschehen zu erwarten.

Das HDE-Konsumbarometer erscheint monatlich und basiert auf einer Umfrage unter 1.600 Personen zur Anschaffungsneigung, Sparneigung, finanziellen Situation und anderen konsumrelevanten Faktoren. Es bildet nicht das aktuelle Verbraucherverhalten ab, sondern die erwartete Stimmung in den kommenden drei Monaten. (PdH)

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.