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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Konsum Dresden: Handelt faire Rosen
Doppelt gut: Rosen aus fairem Handel schenken.
Interview mit Stefanie Ulke.
PresseAnzeiger: Konsum Dresden bietet seit dem Valentinstag Rosen aus fairem Handel an.Wie kam es zu dieser Idee?
Stefanie Ulke: Wir möchten zum Einen als Unternehmen hier Stellung beziehen. Wir führen seit Jahren fair gehandelte Produkte und haben dies sukzessive ausgebaut. Und da zwischen Idee und Realisierung oft viel Zeit vergeht, bin ich in diesem Falle unserem Vertriebsteam sehr dankbar. Wir waren sehr schnell.
PresseAnzeiger: Der faire Handel kostet mehr Geld. Glauben sie dass gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise die Kunden das in Kauf nehmen, statt einfach das billigere Angebot zu nehmen?
Stefanie Ulke: Der Preis von 3,49 EUR für 10 frische Rosen ist sehr gut. Wir bemerken aber auch, dass unseren Kunden ein gutes Gewissen, eine gute Tat, ein nachhaltiger Einkauf durchaus mal einen Euro mehr wert ist.
PresseAnzeiger: Welche Produkte bei Ihnen stammen noch aus dem fairen Handel? Sollen diese Angebote ausgeweitet werden?
Stefanie Ulke: Wir haben selbstverständlich nicht nur Rosen sondern auch Kaffee, Schokolade, Tee, Honig, Nougatcremes, Kakao, aber auch Säfte und Espresso, Nüsse in Varianten, etc. Das Sortiment wird ständig von uns überarbeitet und ergänzt.
PresseAnzeiger: Wie hat sich der Umsatz mit Fair Trade-Produkten bei Ihnen entwickelt?
Stefanie Ulke: Mehrere Fair-Trade-Wochen bzw. Aktionen haben dazu geführt, dass sich das Sortiment bei uns im guten einstelligen Bereich entwickelt.
PresseAnzeiger: An Fair Trade-Produkten wird oft der undurchsichtige Preis kritisiert. Wie stellen sie sicher, dass die Erzeuger einen fairen Anteil erhalten und nicht z.B. durch übermäßige Verwaltung der Fair Trade-Organisationen?
Stefanie Ulke: Wir arbeiten nur mit seriösen, zertifizierten Lieferanten zusammen. Mangelnde Transparenz oder fehlendes Vertrauen war nie ein Thema.

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