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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Kommentar: Handelslogistik braucht innovative Lösungen
Seit 2012 lief der Feldversuch für die Lang-LKW in Deutschland. Und jetzt – pünktlich zum Start des Regelbetriebs gibt es Kritik vom Staatssekretär im Umweltministerium, Jochen Flasbarth. Reichlich spät – und auch in der Sache unbegründet. In den Feldversuch einbezogen waren viele Experten und politische Institutionen. Am Ende stimmten auf Grundlage des Praxistests alle Bundesländer (außer Berlin und das Saarland) dem jetzt vorgesehenen Regelbetrieb zu. Demnächst sollen deshalb auf einem 11.600 km langen, festgelegten Straßennetz diese Lkw mit den üblichen 40 t Zuladung fahren dürfen.
Die Kritik des Staatssekretärs, dass die Umweltbelastungen wie auch die Auswirkungen auf den Schienenverkehr nicht ausreichend untersucht seien, kommt also unverständlich spät. Der HDE hatte dazu übrigens schon im Jahr 2014 festgestellt, dass sich in Anbetracht des prognostizierten wachsenden Transportvolumens die Frage nach adäquaten Lösungen stellt. Ein Ausspielen der Straße gegen die Schiene ist dabei jedoch sicher nicht der richtige Weg. Vielmehr gilt es, auf Weiterentwicklungen bei allen Transportmöglichkeiten zu setzen. Es kann nicht darum gehen, die im Vergleich zu kleineren LKWTransporten umwelt- und straßenschonenden Lang-LKWs schlecht zu machen. Der sinnvolle Regelbetrieb der Lang-Lkw sollte nicht zum Spielball der Politik werden. Vielmehr sollte die Politik den Gütertransport auf der Schiene zu einer konkurrenzfähigen Alternative ausbauen. Nicht die Reglementierung guter Ideen wird die Transportprobleme der Zukunft lösen, sondern die Förderung von innovativen Lösungen. Der Handel braucht eine leistungsfähige Infrastruktur für seine Logistik und die Versorgung von 80 Mo. Kunden in Deutschland – sei es auf der Schiene oder auf der Straße. (PdH)

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