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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Kohlrabi: Vitaminreicher Frühlingsbote
Kohlrabi ist ein spezieller Zeitgenosse – weder Fisch noch Vogel, wenn man so will. Der in der Schweiz auch oft verwendete Name Rübkohl deutet es an: Der knollenförmige Kohlrabi ist eine gezüchtete Kreuzung aus weißer Rübe und wildem Kohl. Während der Geschmack von Kohlrabi aber eher an das milde Aroma einer Rübe erinnert, wächst der Kohlrabi oberirdisch wie ein Kohl. Botanisch wird der Kohlrabi denn auch zum Kohl gezählt, entsteht aber nicht aus Blüten oder Blättern, sondern aus der verdickten Sproßachse der zweijährigen Pflanze.
Schnellstarter
Woher genau der Kohlrabi kommt, ist nicht zweifelsfrei geklärt. Sowohl der Mittelmeerraum wie auch Mittelasien werden als Ursprungsort vermutet. In unseren Breitengraden ist das Vorkommen des Kohlrabis seit dem 16. Jahrhundert belegt.
Kohlrabi gilt als relativ pflegeleicht und die Knollen können von zart grünlich-weiß über kräftig grün bis zu blauviolett daherkommen. Kohlrabi wächst sehr schnell und ist deshalb jeweils eines der ersten Gemüse im Frühling. Die Saison beginnt im April und dauert bis in den Spätherbst.
Gesunder und vielseitiger Vitaminspender
Das feste und saftige Fruchtfleisch enthält die Vitamine C, B9, E und Eisen sowie ätherische Öle, die dem dem Kohlrabi einen leicht süßlichen Geschmack verleihen. Kohlrabi ist sowohl roh als auch gekocht genießbar: Roh schmeckt der Kohlrabi intensiv süßlich, nußig und leicht kohlartig – gekocht wird das Aroma etwas milder.
Kohlrabi ist äußerst vielseitig in der Zubereitung und dabei äußerst kalorienarm und trotzdem nährstoffreich: Roh lässt sich Kohlrabi gut bei Dips und Salaten einsetzen – gekocht kommt er in Gemüsesuppen, als Beilage beispielsweise zu Fleischgerichten oder auch als Vegi-Pommes aus dem Backofen zum Einsatz. Auch die knackigen Blätter lassen sich verspeisen und können beispielsweise wie Spinat zubereitet werden. (lid)

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