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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Kohlrabi: Gemüse mit Turbowachstum
In der Schweiz bauen die Gemüsegärtnerinnen und -gärtner den Kohlrabi auf gut 160 Hektaren an. 2022 wurden rund 3'500 Tonnen geerntet und praktisch dieselbe Menge importiert. Der Pro-Kopf-Konsum liegt bei 800 Gramm pro Jahr.
Der Kohlrabi sieht mit seiner dicken Knolle, den langen Stängeln und den großen Blättern nicht nur außergewöhnlich aus - ja er erinnert etwas an ein UFO -, es ist auch nicht klar, woher die Pflanze stammt. Vermutet wird der Mittelmeerraum und Mittelasien. Erstmals in Europa erwähnt wurde der Kohlrabi aber bereits im 16. Jahrhundert.
Blätter enthalten mehr Vitamine
Der Kohlrabi, in der Schweiz oft auch Rübkohl genannt, ist vielseitig verwendbar und kann eine grünlich-weiße bis blauviolette Färbung aufweisen. Er kann gedämpft, gekocht, gefüllt oder roh serviert werden. Besonders viele Vitamine enthält das Gemüse, wenn es roh konsumiert wird. Seinen leicht süßlichen Geschmack erhält der Kohlrabi durch ätherische Öle.
Meistens wird nur die Knolle gegessen. Dabei haben es die Blätter in sich und enthalten deutlich mehr Vitamine als die Knolle selbst.
Der Schweizer Name Rübkohl und der österreichische Kohlrübe – aufgepasst, in Norddeutschland heißt so die Steckrübe – zeigen es deutlich: Der knollenförmige Kohlrabi ist eine gezüchtete Kreuzung aus weißer Rübe und wildem Kohl. Während der Geschmack von Kohlrabi eher an das milde Aroma einer Rübe erinnert, wächst er oberirdisch wie ein Kohl. Botanisch gehört der Kohlrabi denn auch zum Kohl. (lid)

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