Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Kohlrabi: Der Ungeduldige

Zu Unrecht wird beim Einkauf oft am Kohlrabi vorbeigegriffen. Er kann vielfältig roh und gekocht eingesetzt werden und ist eine richtige Vitaminbombe.

Von April bis November hat Schweizer Kohlrabi Saison. (pd)

Der Kohlrabi ist ein ungeduldiger Geselle. Nie sitzt er unter der Erde und im Frühling ist er einer der ersten, die geerntet werden können. Die Kugel, die über der Erde anschwillt, ist genau genommen die runde Verdickung eines Stängels. Im Gegensatz zu seinen Kohlverwandten bildet er sie aber nicht unter der Erde, sondern über der Erdoberfläche aus. Er weist entweder eine blauviolette oder eine grünweißliche Farbe auf.

Unerschöpftes Potential

Der Anteil der Schweizer Produktion überstieg 2017 die Importmenge knapp. Mengenmäßig wurden in der Schweiz knapp zehnmal so viele Karotten (7kg/Kopf) wie Kohlrabi (0,7 kg/Kopf) verspeist. Das Gemüse, das von April bis November geerntet werden kann, hat allerdings viel mehr drauf als der Auftritt als Beilage zu einer Dipsauce.

Unglaublich vielseitig

Mild im Geschmack kann er auch gedämpft, gekocht oder gefüllt zubereitet werden. Seine Blätter sind besonders wertvoll: Im Laden zeigen sie an, ob das Gemüse frisch ist. Sie zuhause wegzuwerfen wäre allerdings schade, denn sie liefern bis dreimal mehr Vitamine und können wie Spinat gekocht werden. Die Knolle selber ist allerdings auch schon sehr gesund. Sie ist kalorienarm und enthält die Vitamine A, B, C und E sowie Kalzium, Kalium und Magnesium. (Quelle: lid.ch)

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