Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Knollensellerie: Vielseitig und aromatisch

Der Knollensellerie bringt als typisches Winterlagergemüse viele gesunde Inhaltsstoffe in die kalte Jahreszeit, hat aber das ganze Jahr über Saison.

Der Knollensellerie punktet in der Küche unter anderem mit seiner Vielseitigkeit. Bild: GABOT.

Der Knollensellerie braucht rund sieben Monate, bis er reif ist. Der weitaus größte Teil an Knollensellerie, der in der Schweiz auf den Tellern landet, stammt auch aus hiesigem Anbau: Über 8.000 Tonnen Knollen ernteten die Schweizer Gemüseproduzentinnen und -produzenten 2022, importiert wurden 760 Tonnen. Der Pro-Kopf-Konsum liegt bei gut 1 kg.

Die Aussaat von Knollensellerie, der fast nur im Freilandbau auf rund 290 Hektar kultiviert wird, erfolgt in der Regel im Februar oder März. Nach der Ernte im Herbst kommen die Knollen ins Kühllager und sind so das ganze Jahr über erhältlich.

Vielseitig in der Küche

Der Knollensellerie punktet in der Küche unter anderem mit seiner Vielseitigkeit. Ob roh als Salat, gekocht als Suppe oder Schmorgemüse, gebraten als vegetarisches Schnitzel oder sogar gepresst als Saft eignet sich das Gemüse aufgrund seines geringen Kaloriengehalts sehr gut für eine fettarme Ernährung. Knollensellerie ist zudem reich an Vitamin K und enthält außerdem die Vitamine C, E und B sowie die Mineralstoffe Calcium, Eisen und Kalium – der würzig-herbe Geschmack stammt von den ätherischen Ölen.

Der sogenannte Echte Sellerie gehört zur Familie der Doldenblütler und die wildwachsende Pflanze war als Heil- und Arzneipflanze bereits den alten Ägyptern und Griechen bekannt. Die Kultivierung von Sellerie begann entsprechend wohl auch im Mittelmeerraum. Bereits seit dem Spätmittelalter wird das Gemüse auch nördlich der Alpen angebaut und kommt heute weltweit vor. Die drei Kulturformen des Echten Selleries – Stangensellerie, Würzsellerie und Knollensellerie – entstanden ab dem 17. Jahrhundert und werden bis heute gezielt kultiviert und in der Küche eingesetzt. (lid)

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