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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Knoblauch: Würze aus der Schweiz
Knoblauch aus der Schweiz ist noch eine Nische. 46 Tonnen wurden im Jahr 2017 geerntet. Dies bei Importen von 3.816 Tonnen. Aber Schweizer Knoblauch ist im Kommen. 2010 lag die Anbaufläche bei marginalen 1,5 Hektar. 2017 waren es bereits knapp 40 Hektaren. Die Mehrheit davon, rund 25 Hektaren, entfällt auf Bio-Landbau.
Der Anbau von Knoblauch ist relativ aufwändig und die ausländische Qualität groß und günstig. Ein Hauptgrund dafür, dass die Importe deutlich überwiegen. An der immer größeren Anbaufläche zeigt sich aber, dass es Konsumentinnen und Konsumenten gibt, die auf Schweizer Herkunft setzen.
Weltweit bekannt und beliebt
Knoblauch ist praktisch weltweit bekannt und wird als Gemüse oder als Gewürz verwendet. Er kann frisch, getrocknet, in Öl eingelegt und in zahlreichen weiteren Varianten gekauft werden. Er passt in der Küche zu vielen Gerichten von Bratkartoffeln über Teigwaren bis hin zu Fisch oder Shrimps – die gibt's übrigens auch aus der Schweiz.
Nach Europa kam der Knoblauch aus Asien. Bekannt ist er seit Jahrhunderten. Bereits die ägyptischen Sklaven erhielten beim Bau der Pyramiden eine tägliche Knoblauch-Ration. Vielerorts wurde und wird er auch als Heilmittel gegen zahlreiche Beschwerden eingesetzt. Ebenfalls ganz nützlich: Er soll dabei helfen, Vampire abzuwehren.
Laut dem Verband Schweizer Gemüseproduzenten hat Schweizer Knoblauch noch bis April Saison. Lange warten auf neue Schweizer Ware müssen Konsumenten nicht. Denn ab Juli startet die neue Saison. (lid)

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