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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Kloos: "Gartenbau natürlich gesund"
Vor der Kulisse des Marienberges am BUGA-Standort Brandenburg an der Havel würdigte Staatssekretär Dr. Robert Kloos (BMEL) den Gartenbau als wichtigen Teil der Agrarwirtschaft und warb für eine realitätsbezogene Darstellung des Berufsstandes und seiner Produkte in der Öffentlichkeit.
Neben den lebensnotwendigen Produkten, die der Gartenbau hervorbringe, sei die Branche wichtiger Arbeitgeber und Ausbilder sowie eine stabile wirtschaftliche Größe in den Regionen. Das BMEL setze sich dafür ein, den Verbraucher über die Bedeutung der regionalen Produkte des Gartenbaus aufzuklären.
Die Wertschätzung gärtnerischer Produkte und Dienstleistungen war auch Schwerpunkt der Festrede von ZVG-Präsident Mertz. Die zur IPM angekündigte und am 4. September gestartete Imagekampagne für Blumen und Pflanzen bezeichnete Mertz als große Leistung der Branche und wichtigen Schritt in die richtige Richtung. Dass Partner der gesamten Wertschöpfungskette hinter der Kampagne stehen und sie ideell und finanziell begleiten, sei bemerkenswert. „Die Kampagne kann aber nur langfristig Erfolg haben, wenn sie von der Branche getragen und von den Betrieben gelebt wird“, so Mertz.
Als eines der wichtigsten Zukunftsthemen für den Gartenbau nannte Mertz das Thema Energie und Energieeffizienz. Mertz dankte Staatssekretär Dr. Kloos und den Parlamentariern des Deutschen Bundestages für das Engagement bei der Wiederaufnahme des Bundesprogrammes zur Förderung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft im Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE), mahnte aber an, dass die entsprechende Richtlinie möglichst umgehend notifiziert werden müsse, damit anstehende Investitionen zügig umgesetzt werden können. Durch die vorgesehene Förderung der Beratung sei ein wichtiges Instrument geschaffen worden, um marktreife Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt ZukunftsInitiative NiedrigEnergieGewächshaus (ZINEG) in den Betrieben umsetzen zu können. Staatssekretär Dr. Kloos und ZVG-Präsident Mertz waren sich einig, dass auch Verkaufsgewächshäuser im NAPE berücksichtigt werden müssen. Dr. Kloos wies darauf hin, dass ein entsprechendes Schreiben dem Wirtschaftsminister vorliege.
Mertz machte bereits bei seiner Begrüßung deutlich, in welchen Händen die Zukunft des Gartenbaus liegt. „Ein Bundesgartenschaujahr ist immer ein Treffen der Elite des deutschen Gartenbaus, ich meine damit ausdrücklich die Teilnehmer des Berufswettbewerbes und damit unsere Junggärtner“, so Mertz. Das Thema Berufsnachwuchs sei eines der Kernthemen seiner ersten Amtsperiode gewesen. Auch Dr. Kloos würdigte das Engagement der Nachwuchsgärtner als beispielhaft und bezeichnete die Aus- und Fortbildung im Gartenbau als eine große gesellschaftliche Herausforderung. „Gut ausgebildete Nachwuchskräfte stellen die entscheidende Basis für die Leistungskraft des deutschen Gartenbaus dar“, so Dr. Kloos.
Der brandenburgische Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger würdigte den Gartenbau als wichtige Branche für die Region und die Oberbürgermeisterin der Stadt Brandenburg und Vorsitzende des BUGA-Zweckverbandes, Dr. Dietlind Tiemann, wies in ihren Grußworten auf die gesellschaftliche Bedeutung der Bundesgartenschau Havelregion hin. (ZVG)

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