Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Klöckner: "Wir arbeiten an pragmatischen Lösungen"

"Bewahren Sie Ruhe und Augenmaß. Jetzt ist Solidarität gefragt. Wir kommen gut durch diese schwierige gesamtgesellschaftliche Situation, wenn wir gemeinsam zusammenstehen!", sagte Bundesministern Julia Klöckner gestern während einer Pressekonferenz zur Corona-Krise.

Bundesministerin Julia Klöckner. Bild: CDU Rheinland-Pfalz.

In der Pressekonferenz stellte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner klar: "Die Versorgung in Deutschland mit Lebensmitteln ist gesichert. Dank unserer Bauern werden in Deutschland Grundnahrungsmittel in ausreichender Menge produziert und von der Ernährungsindustrie verarbeitet – wir sind mit heimischen Nahrungsmitteln gut versorgt". Gleichzeitig verurteilte sie Hamsterkäufe: "Es gibt keinen Grund, Lebensmittel zu horten. Auch, damit die gehamsterten Lebensmittel nicht irgendwann vom Vorratsschrank in die Abfalltonne wandern".

Weiter sprach sich Klöckner für Lockerungen bei der Sonntagsarbeit und des Sonntagsfahrverbots aus, damit die Waren in den Supermärkten auch montags aufgefüllt werden könnten. "Auch für andere Bereiche arbeiten wir an pragmatischen Lösungen. Etwa wenn es um das Personal im Handel oder um Arbeitskräfte in der Landwirtschaft und im Gartenbau geht. Dem zum einen kann man verpasste Ernten nicht nachholen. Und zum anderen kann das, was nicht in die Erde kommt, auch nicht geerntet werden. Wir wissen hier um die Sorgen – etwa um die Gefahr fehlender Saisonarbeitskräfte aus dem Ausland aufgrund der Reisebeschränkungen". Das betreffe nicht nur den Spargel und Erdbeeren, sondern auch den Gemüseanbau im Allgemeinen.

"Wir sind untereinander im Gespräch und gemeinsam mit meinen Ressortkollegen prüfe ich Möglichkeiten, wie wir unterstützen können. Wenn jemand jetzt in der Landwirtschaft arbeiten will und kann, muss die Politik eventuell zu starre Regelungen lockern", so die Ministerin weiter. Es gebe viele, die wegen der Corona-Krise keine Einnahmen hätten und Beschäftigung suchten. Und es gebe viele, die jede helfende Hand brauchen könnten.

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