Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

KLM: Blumentransport bleibt wichtig

Die niederländische Fluggesellschaft KLM hat seine Cargoflotte in den letzten Jahren von 11 auf 4 Flugzeuge reduziert. Das hat auch Auswirkungen auf den Blumentransport.

Pieter Elbers, CEO von KLM, beim International Floriculture Forum (IFF) in Vijfhuizen. Bild: GABOT.

„Der Lufttransport von Schnittblumen bleibt ein wichtiger Teil des KLM-Frachtbereichs“. Das sagte Pieter Elbers, CEO von KLM, beim International Floriculture Forum (IFF) in Vijfhuizen Anfang Oktober. Auf der Veranstaltung am Vorabend der IFTF stellte Elbers die KLM als Dienstleister vor. Nach der Reorganisation der Cargo-Abteilung mit dem Verkauf von 7 der 11 Frachtflugzeuge geht es nach Angaben von Elbers nun wieder in die richtige Richtung: "Unser Frachtumschlag wächst nun jährlich um 3%".

Pieter Elbers sieht den Schwerpunkt von KLM zukünftig besonders beim Transport von E-Commerce-Paketen, Arzneimitteln sowie von Frische- und Blumenprodukten. Blumen machten etwa 30% des Umsatzes im Frischbereich und etwa 10% des gesamten Frachtumsatzes aus. „Blumen sind uns sehr wichtig", sagte Elbers. Der Blumentransport bestehe hauptsächlich aus Importen aus Ecuador (mehr als ein Drittel des Umsatzes), Kolumbien und Kenia.

Laut Elbers verändere sich die Luftfrachtkette. Dabei spielten Konsolidierung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Der CEO von KLM sieht auch Parallelen zu den Veränderungen in der Passagierluftfahrt, in der beispielsweise viele Reisebüros durch die Online-Direktbuchung verschwunden seien. Auch im Güterverkehr könnten Preiskämpfe auftreten. „Sie werden kommen und das wird uns vor neue Herausforderungen stellen, auf die wir dann reagieren müssen", meint Elbers.

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