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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Klima-Update: Kälte und Schnee trotz Klimawandel
„Eine Schneeflocke macht noch keinen Winter – genau so widerlegen ein paar mehr Schneeflocken nicht den Klimawandel. Hier wird häufig Wetter mit Klima gleichgesetzt. Es wird auch in Zukunft über kurze Zeiträume kalt sein aber langfristig erwärmt sich das Klima trotzdem. Kältewellen wird es in unseren Breiten immer geben, sie werden eben nur deutlich seltener und wahrscheinlich auch weniger ausgeprägt ausfallen“, stellt Björn Goldhausen, Meteorologe und Pressesprecher von WetterOnline, klar. So hat sich beispielsweise die Anzahl der Tage mit Dauerfrost in Deutschland in den letzten 30 Jahren von etwa 20 auf 10 Tage im Jahr halbiert.
Starke Schneefälle könnten regional sogar zunehmen
Der Zusammenhang zwischen Schnee und dem Klimawandel ist allerdings nicht ganz so einfach herzustellen. In Deutschland sind die Winter etwa seit den 1970er-Jahren immer schneeärmer geworden. In anderen Regionen der Erde, wie zum Beispiel in Teilen der USA, hat es jedoch mehr geschneit. Ein Grund dafür kann paradoxerweise die wärmere Atmosphäre sein: Pro 1 Grad Erwärmung kann die Luft nämlich sieben Prozent mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Im Sommer sorgt das für mehr Starkregen, im Winter kann es bei passenden Bedingungen aber auch mehr Schnee bedeuten.
Besonders in Nordamerika gab es in jüngster Vergangenheit häufig intensive Kältewellen. Hierbei könnte der veränderte Verlauf des Jetstream, dem Starkwindband in etwa 10 Kilometern Höhe, eine Rolle spielen. Es wurde häufig ein starkes Mäandrieren des Jetstream beobachtet, welches ein Vordringen sehr kalter Luft polaren Ursprungs weit nach Süden zur Folge hat.
Früher „normale“ Winter kämen uns jetzt kalt vor
Verglichen mit dem Klimamittel von 1961 bis 1990 waren alle Winter der vergangenen zehn Jahre in Deutschland überdurchschnittlich mild – in den Wintern 2015/16 und 2019/20 lag die Temperatur sogar mehr als drei Grad über dem Mittel. Auch der diesjährige Winter fügt sich trotz Kältephasen mit einer aktuellen Abweichung von plus 2,6 Grad in die Reihe milder Winter ein. Somit hat sich schon ein gewisser Gewöhnungseffekt an das neue Klima eingestellt. Kalte Phasen sind in der Regel nicht mehr ganz so kalt wie vor 30 Jahren und sehr milde Phasen werden hingegen häufiger und dauern länger an. Der globale Erwärmungstrend schließt dennoch mitnichten regional kalte und schneereiche Winter aus. (Quelle: WetterOnline)

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