Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Kleinere Ernte bei Speisezwiebeln zu erwarten

Die Ernte der Sommersaatzwiebeln gestaltet sich in dieser von Hitze und Trockenheit beherrschten Rodezeit ausgesprochen schwierig. Die Erträge sind fast europaweit durch die Hitze geschmälert, berichtet die Kartoffelwirtschaft in ihrer gestrigen Ausgabe. Ein zügiger und kontinuierlicher Ernteverlauf ist bei der Zwiebelernte nicht möglich. Beregnungsflächen werden vorab gewässert, um den Rodevorgang zu ermöglichen oder zu erleichtern und Qualitätsmängel zu verhindern. Doch honoriert wird dieser Sonderaufwand der Erzeuger bisher von den großen Lebensmittelketten noch nicht, weil das Angebot erntebedingt auf jeden Fall bis Anfang September den Bedarf gut bedienen kann. Dennoch müssen sich Ketten und Verbraucher mittelfristig auf höhere Preise einrichten. Denn eins ist heute schon klar: Die deutsche Speisezwiebelnernte wir deutlich kleiner ausfallen als im Vorjahr. Eine mengenmäßige Ernteprognose wagt derzeit jedoch niemand. (cd, Quelle: AgroOnline)

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