Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Kleine Anfrage: Methan-Emissionen von vernässten Mooren

Wiedervernässung von Mooren hat direkten Klimaschutzeffekt.

Wiedervernässung hat positiven Einfluss. Bild: GABOT.

Trotz entstehender Methan-Emissionen bei der Wiedervernässung von Mooren bleibe insgesamt deren Klimaschutzeffekt bestehen, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung (20/5173) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (20/5127).

Bei der Wiedervernässung von Mooren würden Kohlendioxid-Emissionen (CO2) "drastisch gesenkt" und es könne sich „unter optimalen Bedingungen Torf bilden, allerdings entstünden Methan-Emissionen (CH4). Dies könne den Minderungseffekt zwar reduzieren, aber selbst in "Gebieten mit hohen CH4-Emissionen aus überstauten Teilflächen„ verringere eine Vernässung die Menge der Emissionen insgesamt "im Gebietsmittel deutlich", schreibt die Bundesregierung unter Verweis auf wissenschaftliche Studien.

So gingen neben den Emissionen von Kohlendioxid auch die von Lachgas zurück. Bei ähnlichem Wasserstand verhielten sich vernässte Moore im Mittel wie naturnahe Moore, heißt es weiter in der Antwort. Aussagen dazu, dass der Klimaschutzeffekt einer Wiedervernässung erst nach vielen Jahren eintrete, seien nach aktuellem Wissenstand fachlich nicht korrekt.

Die AfD-Fraktion hatte sich in einer Kleinen Anfrage nach den Auswirkungen der Maßnahmen der Nationalen Moorschutzstrategie auf die Land- und Forstwirtschaft erkundigt. Unter anderem hatte sie wissen wollen, wie hoch die verstärkten Methan-Emissionen nach Wiedervernässung von trockengelegten Moorstandorten sind und wie viele Jahre es dauert, bis sich in einem wiedervernässten Moor neuer Torf bildet und mehr Kohlendioxid aus der Atmosphäre im Boden dauerhaft gespeichert wird, als es emittiert. (hib/SAS)

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