Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Klasmann-Deilmann: Umweltminister Wenzel zu Besuch

Die Torfmooskultivierung war Anlass für einen Besuch des Niedersächsischen Umweltministers Stefan Wenzel bei Klasmann-Deilmann. Gemeinsam mit den Landtagsabgeordneten Gerd Will (SPD), Bernd Carsten Hiebing und Reinhold Hilbers (beide CDU) sowie dem Kreistagsmitglied Norbert Knape (Bündnis 90/Die Grünen) machte Wenzel sich vor Ort ein Bild des Projekts.

Die Torfmooskultivierung war Anlass für einen Besuch des Niedersächsischen Umweltministers Stefan Wenzel bei Klasmann-Deilmann. Gemeinsam mit den Landtagsabgeordneten Gerd Will (SPD), Bernd Carsten Hiebing und Reinhold Hilbers (beide CDU) sowie dem Kreistagsmitglied Norbert Knape (Bündnis 90/Die Grünen) machte Wenzel sich vor Ort ein Bild des Projekts. Im Gespräch mit Moritz Böcking, Geschäftsführer bei Klasmann-Deilmann, wurde u. a. die Zukunft der Substratindustrie in Niedersachsen thematisiert.

Seitens Klasmann-Deilmann erörterten Bert von Seggern, Bereichsleiter Land Use, und Projektleiter Jan Köbbing den bisherigen Projektverlauf sowie die Herausforderungen und Chancen des Vorhabens. Die bereits im vergangenen Herbst ausgebrachten Pflanzen hatten den ersten Winter gut überstanden, weitere Torfmoose wurden in den vergangenen Wochen ausgebracht. Nun komme es darauf an, das Wachstum auf den ausgedehnten Flächen zu stimulieren.

Gegenüber dem Norddeutschen Rundfunk verwies Stefan Wenzel auf den für den Klimaschutz wichtigen Faktor der Moorerhaltung. „Von daher ist dieser Versuch hochspannend, um zu erfahren: Was haben wir künftig für Alternativen?“ Moritz Böcking zeigte sich optimistisch, neben Torf zukünftig auch verstärkt alternative Rohstoffe nutzen zu können: „Wir glauben daran, dass wir gemeinsam mit der Politik Wege finden können, um neue Substratausgangsstoffe zu entwickeln und auch in Niedersachsen herzustellen.“

Böcking und Wenzel vereinbarten, die begonnenen Gespräche über die niedersächsische Substratindustrie sowie über zukunftweisende Forschungsprojekte wie die Torfmooskultivierung fortzusetzen. (Klasmann-Deilmann)

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