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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Klasmann-Deilmann: Nygaia trägt das OK-Compost-Zertifikat
Nygaia verfügt über großes Potenzial, sich zur nachhaltigen Substratfaser der Zukunft zu entwickeln. Diese Hightech-Produkt von Klasmann-Deilmann und Maan Biobased Products besteht aus biobasierten und biologisch abbaubaren Polymeren. Die biologische Abbaubarkeit stand bei der Entwicklung der Faser im Vordergrund. Sie stellt sicher, dass nach dem Lebenszyklus eines Produktes keine Rückstände verbleiben, die sich negativ auf die Kompostqualität auswirken oder sogar optisch als Abfall zu erkennen sind. Und dieser Beweis wurde nun erfolgreich geführt.
„Nygaia hat die Tests mit Bravour bestanden“, sagt Annerieke van Ditzhuijzen-Wouda, R&D-Engineer bei Maan Biobased Products. Fünf verschiedene Tests wurden durchgeführt, um zu belegen, ob ein Produkt Schwermetalle oder giftige Rückstände enthält und wie schnell es sich zersetzt und abbaut. Fazit: Nygaia hinterlässt nichts außer Wasser und CO2 und bildet daher kein Mikroplastik. Es ist vollständig industriell kompostierbar und hat keinen negativen Einfluss auf die Kompostqualität. „Das ist genau das, was wir anstrebten“, sagt Annerieke.
Die Zertifizierung „OK Compost Industrial“ besagt, dass ein Produkt oder Material unter kontrollierten und stabilen Bedingungen in industriellen Kompostieranlagen kompostierbar ist.
Erst vor kurzem erhielt die Nygaia-Substratfaser auch das „OK Biobased“-Zertifikat. Damit wird offiziell bestätigt, dass Nygaia zu 58% aus organischen Materialien besteht, nämlich aus Polymeren, die aus Materialien wie Zuckerrohr oder Mais gewonnen werden. Daraus folgt, dass die Faser einen natürlich niedrigen CO2-Fußabdruck hat. Die Entwickler geben sich damit noch nicht zufrieden. „Unser Ziel ist eine Nygaia-Formel, die vollständig auf biobasierten Materialien basiert“, erklärt Annerieke.
Für den Bereich der Kultursubstrate ist Nygaia eine echte Innovation. Die Hightech-Substratfaser eignet sich hervorragend für die Aufzucht von Jungpflanzen in einer kontrollierten Umgebung, so zum Beispiel in Hydrokulturen oder im vertikalen Anbau. Nygaia ist inert, salz- und nährstofffrei und hat ein ausgezeichnetes Wasserhaltevermögen. Für das Wurzelwachstum sind das optimale Voraussetzungen. (Klasmann-Deilmann)

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