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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Klasmann-Deilmann: Neue Produktionsstätte in Papenburg
In seiner Ansprache dankte Geschäftsführer Jan Astrup für den ausdauernden und hohen Einsatz der Partnerunternehmen und der verantwortlichen Teams von Klasmann-Deilmann. „Für ein Unternehmen unserer Größe ist eine neue Fabrik ein großes Projekt mit vielen Chancen, aber auch Risiken“, so Jan Astrup. „Wir danken unseren Eigentümern für ihr Vertrauen, dass wir auch diesen Standort zum Erfolg führen werden.“
Mit Blick auf die gartenbauliche Entwicklung in Deutschland und in den Nachbarländern führte Jan Astrup aus: „Deutschland braucht diese Fabrik mit modernster Ausstattung, schlanken Prozessen und einem sicheren Output. Der deutsche Gartenbau braucht Hochleistungssubstrate aus der Vielfalt der Rohstoffe. Klasmann-Deilmann ist der einzige Substrathersteller, der in diesem großen Umfang in den deutschen Gartenbau investiert. Wir zeigen, wie wichtig dieser Markt ist, auch wenn der Diskurs um die Torfnutzung den gesamten Produktionsgartenbau überschattet. Wir zeigen, wie wichtig uns unsere Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind, denn sie werden fortan noch zuverlässiger beliefert.“
Zurzeit produziert die neue Fabrik etwa 5 m³ pro Minute. Ziel ist es, in absehbarer Zeit auf 7-8 m³ pro Minute zu erhöhen. Unter Berücksichtigung der Saisonkurve liegt die theoretische Maximalkapazität des Standortes ungefähr bei 350.000-400.000 tm³ pro Jahr. In der Startphase werden es ca. 270.000 m³ pro Jahr sein. Ein Ausbau der Anlagen ist jederzeit möglich.
Der Hafenstandort in Papenburg ist ideal für eine vielfältige Rohstoffversorgung. Es stehen Kokos aus Indien und Sri Lanka, Torf aus dem Baltikum sowie Holzfasern, Rinden und Grünkompost aus Deutschland zur Verfügung. Spezialisiert ist die Fabrik auf lose Substrate.
Jan Astrup schloss: „Damit ist in Erfüllung gegangen, was wir uns erhofft hatten: ein Hafenstandort mit internationaler Rohstoff-Anbindung und einer hochmodernen Fabrik mit gartenbaulicher Strahlkraft bis Süddeutschland, Österreich und in die Schweiz.“

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