- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Klasmann-Deilmann: Impft gegen COVID-19
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Klasmann-Deilmann: Impft gegen COVID-19
Schon vor Wochen hatte der Corona-Krisenstab von Klasmann-Deilmann die Abläufe für eine eigene Impfkampagne vorbereitet. Als der Anruf vom Arzt kam, blieben 48 Stunden, um den Plan umzusetzen. Die eigentliche Aktion dauerte nur 90 Minuten. 110 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Klasmann-Deilmann und den Partnerunternehmen Olde Bolhaar sowie Deilmann Montan erhielten in der ersten Runde das Vakzin von Johnson & Johnson. „An diesem Tag gab es überall glückliche Gesichter“, erinnert sich Geschäftsführer Bernd Wehming. „Die Bereitschaft zu einer Impfung in unserem Unternehmen ist sehr hoch. Daher waren alle dankbar, dass wir ihnen ein Angebot machen konnten.“
Ziel ist es, innerhalb der deutschen Belegschaft und auch auf internationaler Ebene eine möglichst hohe Impfquote zu erzielen. Schon heute sind im Inland mehr als 60% und weltweit mehr als 50% der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mindestens einmal geimpft. „In den meisten Ländern haben wir keinen Einfluss auf die Durchführung von Impfungen“, so Geschäftsführer Moritz Böcking, „weil natürlich die nationalen Strategien Vorrang haben. Aber wir haben im Unternehmen für die Vorzüge einer Impfung geworben, und die Mehrheit unserer Kolleginnen und Kollegen möchte jetzt ohnehin aktiv zur Beendigung der Corona-Pandemie beitragen.“
Bis Juli soll die unternehmensinterne Impf-Quote möglichst 75% erreichen. „Jede Impfung erhöht die Sicherheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im beruflichen und privaten Umfeld“, so Moritz Böcking. „Auch für unsere internen Abläufe ist eine hohe Quote ein wichtiger Indikator, denn davon hängt unter anderem ab, ob wir schrittweise zu Präsenz-Meetings und Dienstreisen zurückkehren, Besucher zulassen oder unsere Kantine wieder öffnen.“
Mittlerweile hat die zweite Runde der Impfkampagne begonnen. Insbesondere Mitarbeiterinnen jünger als 50 Jahre sollen nun mit einem geeigneten Vakzin geimpft werden. „Wir sind den Ärzten sehr dankbar, dass sie eng mit uns zusammenarbeiten“, so Bernd Wehming. „Und die Ärzte sind dankbar, dass wir die Organisation übernehmen und zahlreiche Impfungen in kürzester Zeit ermöglichen. Eine betriebliche Impfkampagne ist für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation.“ (Klasmann-Deilmann)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.